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Telebasel Mash Beitrag vom 13. Dezember 2018.

Basel

Tod durch Tampons?

Das Benutzen von Tampons kann in seltenen Fällen tödlich enden. Das Toxische Schocksyndrom wird vor allem bei jüngeren Frauen festgestellt.

Ein Grossteil aller Frauen nutzen Tampons während ihrer Periode. Den wenigsten ist bewusst, dass hinter dem beliebten Hygieneartikel auch Gefahr lauert. Das Toxische Schocksyndrom ist eine sehr seltene Erkrankung, die bei Frauen meist durch die Verwendung von Tampons auftritt.

Tampons begünstigen die Bildung schädlicher Giftstoffe im Körper. Zu lange in der Scheide liegende, extrem saugfähige Tampons begünstigen nämlich die Vermehrung von Keimen, Ihre Gifte können schnell in den Kreislauf gelangen – mit und lebensbedrohlichen Folgen.

Die Jüngeren trifft’s eher

Die Anfälligkeit ist von Frau zu Frau anders, trotzdem sind meist jüngere Frauen betroffen, was mit der Unreife des Immunsystems zusammenhängt.

Ein Verzicht auf die weitere Verwendung von Tampons oder Menstruationstassen ist trotzdem nicht nötig, jedoch ist darauf zu achten, die Hygieneartikel regelmässig auszuwechseln und entsprechende Massnahmen (regelmässig wechseln!) einzuhalten. Eine gute Selbstwahrnehmung und ist von Vorteil, um dem Toxischen Schocksyndrom vorzubeugen.

Was tun bei Verdacht?

Treten in Verbindung von Tampongebrauch Symtome auf, wie unklares Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit oder Ausschläge auf der Haut, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht oder allenfalls ein Notarzt alamiert werden.

Mash klärt auf

Mash hat sich bei einer Fachperson zum Thema erkundigt. Sabine Keller ist Oberärztin auf der Notfallstation des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB). Als Kinder und Jugendgynäkologin weiss ie natürlich Bescheid über das Toxische Schocksyndrom und gibt den Mash-Reportern bereitwillig Auskunft.

Tampon Alternative?

Die ideale Lösung gibt es noch nicht, jedoch gibt es Varianten Frauen mit beliebigem Menstrautionsfluss klarkommen. Uns allen sind Binden ein Begriff welche in der Unterwäsche platziert das Blut auffangen. Neuer auf dem Mark sind Menstruationstassen, welche den Vorteil haben keine Bleichmittel zu enthalten und die Abfallproduktion zu minimieren, jedoch bergen Menstruationstassen laut den neusten Studien die selbe Gefahr des Toxischen Schocksyndroms auf Grund des Blutanstaus. Auch Softtampons sind eine Alternative für Frauen welche allergisch auf die Inhaltsstoffe von Tampons reagieren.

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