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Der Telebasel News Beitrag vom 11. Dezember 2018.

Basel

Das meinen Angestellten-Verbände zur Spitalfusion

Die Spitalfusion hat Konsequenzen für rund 10'000 Angestellte. Personalverbände und Gewerkschaften schätzen diese ganz unterschiedlich ein.

Der Berufsverband der Pflegefachleute (SBK) spricht sich klar für die Spitalfusion aus. «Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantonsspitals Baselland gibt das sicher viel mehr Sicherheit», sagt Daniel Simon, Präsident der Basler SBK-Sektion gegenüber Telebasel. Nach Jahren der Verwirrung – etwa um die Zukunft des Bruderholzspitals – könne damit endlich klar geregelt werden, dass es vier Standort geben sollte.

Ganz anderer Meinung ist hingegen die Gewerkschaft VPOD. «So wird eine Aktiengesellschaft geschaffen – und die ist gewinnorientiert», sagt VPOD-Regionalsekretärin Toya Krummenacher. Daher befürchtet sie unter der neuen Rechtsform schlechtere Arbeitsbedingungen und mehr Druck auf die Belegschaft.

Warten auf den GAV

Wiederum anders klingt es bei der Gewerkschaft Syna. Diese wartet noch die Verhandlungen der Sozialpartner für einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ab. Wie Unispital-Verwaltungsmitglied Silvia Schenker am Montag einräumte, dürfte dieser kaum vor der Abstimmung vom 10. Februar 2019 stehen. Erste Eckwerte sollen aber kommenden Montag bekannt werden, so Syna-Regionalsekretär Stefan Isenschmied. Falle diese unbefriedigend aus, werde Syna die Nein-Parole herausgeben.

Zwei Monate vor der Abstimmung sind die Meinungen nicht überall gemacht. Der Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärzte möchte hingegen zum Zeitpunkt der Verhandlungen keine Stellung beziehen.

Auch der Basel-Städtische Angestelltenverband will sich auf Anfrage nicht zu politischen Anliegen äussern. Die Medizinische Gesellschaft hat Stimmfreigabe beschlossen.

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