(Bild: Keystone)

Schweiz

Ueli Maurer wird zum zweiten Mal Bundespräsident

Die Vereinigte Bundesversammlung hat den Zürcher SVP-Politiker Ueli Maurer mit 201 von 209 gültigen Stimmen zum Bundespräsidenten gewählt.

8 Stimmen gingen an verschiedene Personen. 16 Wahlzettel waren leer eingegangen, 7 waren ungültig. Maurer ist zum zweiten Mal Bundespräsident; bei der ersten Wahl Ende 2012 erzielte er mit 148 von 202 gültigen Stimmen allerdings ein glanzloses Resultat.

Der amtierende Bundespräsident Alain Berset (SP) hatte vor einem Jahr 190 von 210 gültigen Stimmen erhalten. Doris Leuthard kam vor zwei Jahren auf 188 von 207 gültigen Stimmen. Mit lediglich 106 Stimmen das bisher schlechteste Resultat erzielte 2011 die Genfer SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.

16. Zürcher in diesem Amt

Der 68-jährige Maurer wurde im Dezember 2008 in die Landesregierung gewählt und ist nach 2013 zum zweiten Mal Bundespräsident. Maurer ist der 16. Zürcher, der in der Landesregierung das Amt des «Primus inter pares» innehat. Letzter Zürcher Bundespräsident vor ihm war der Sozialdemokrat Moritz Leuenberger.

Maurer ist ausserdem der achte Vertreter der SVP, der das Bundespräsidium ausübt – Samuel Schmid nicht mitgezählt, der 2005 Bundespräsident war und später zur BDP wechselte. Vor Schmid war Adolf Ogi (BE) in den Jahren 2000 und 1993 Bundespräsident.

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