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Der Telebasel News-Beitrag vom 28.November 2018.

Basel

Jetzt geht’s beim Lysbüchel um die Wurst

An der Urne stiess der Ratschlag Volta Nord auf klare Zustimmung. Der Basler Gewerbeverband, der den Plan vehement bekämpfte, möchte nun Taten sehen.

Der Fokus liegt liegt nun bei den Zusicherungen der Behörden. Schätzungsweise sollen auf dem Lysbüchel-Areal Wohnraum für 1’900 Menschen sowie bis 3’000 Arbeitsplätze ihren Platz finden.

Gewerbeverbandsdirektor Gabriel Barell möchte nun die Gewinner beim Wort nehmen. «Es sind vor allem die Versprechungen, die man dem Gewerbe gemacht hat, auf die wir jetzt das Augenmerk richten», sagt Barell gegenüber Telebasel.

Dies gelte insbesondere für die Lysbüchel-Nordspitze, die weiterhin als Gewerbezone erhalten bleibt. «Das ist der Teil, der weiterhin dem emissionsstarken Gewerbe vorbehalten sein sollte. Das ist wichtig, dass das auch so eingehalten wird.»

Gabriel Barell hofft auf bauliche Umsetzungen, die einen Riegel zwischen den neuen Wohnbauten und der Zone mit dem lauten Gewerbe ermöglichen. In diesem Punkt finden sich nun Verlierer und Sieger der Volta-Nord-Abstimmung wieder.

LDP-Präsidentin und Befürworterin Patricia von Falkenstein ist zuversichtlich, dass das Spagat zwischen Schaffung von mehr Wohnraum und der Erhaltung von Gewerbeparzellen gelingen wird. Sie hofft auch, dass laute Betriebe, wie die Recycling-Firma (deren Vertrag mit den SBB in drei Jahren auslaufen wird) mit der Grundeigentümerin auf einen grünen Zweig kommen werden.

1 Kommentar

  1. Der Gewerbeverband könnte endlich mal einsehen, dass seine Politik zu konservativ und rückwärtsgewandt ist! Das ewige Rumreiten auf Forderungen, die in den 60er Jahren en vogue waren, holt im besten Falle ein paar Pensionierte ab oder selbsternannte Gewerbler, die ihre Steuern längst nicht mehr in Basel-Stadt entrichten und somit sich ihr Mitspracherecht selber kastriert haben.Report

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