(Foto: Key)

Schweiz

Diskriminierungen wegen HIV und Aids

Die Diskriminierungen wegen HIV und Aids haben einen Höchststand erreicht. Bis Mitte November 2018 wurden 122 Fälle registiert.

Die 122 Meldungen, welche die Aids-Hilfe Schweiz bis jetzt registiert hat, sind laut der Sonntags Zeitung mehr als das Total der Fälle im Jahr 2017. Die Zeitung beruft sich auf einen Bericht, der diese Woche in der eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit besprochen wurde.

In früheren Jahren seien zudem die Fallzahlen kaum je über 90 Meldungen gewesen. Die Bandbreite der diesjährigen Diskrimminierungsfälle sei breit gefächert: In einem Wellness-Hotel im Kanton Schwyz weigerte sich eine Masseurin, einen HIV-positiven Gast zu massieren.

Ein Zahnarzt lehnte die Behandlung eines HIV-positiven Patienten ab. Und in einem Pflegeheim im Kanton Graubünden wurden drei betagte Menschen zunächst abgelehnt – weil sie das Virus in sich tragen.

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