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Der Autech Zagato Stelvio

Der Autech Stelvio verkörpert das, was das Mailänder Designhaus Zagato seit fast 100 Jahren ausmacht.

Der Autech Zagato Stelvio zählt zu den vergessenen Zagato-Designs. Der Grund für die Unbekanntheit des Autos ist, dass er nur in Japan verkauft wurde. Es war Mitte der 80er-Jahre, als Nissans japanischer Werkstuner Autech den Auftrag erhielt, die Limousine Leopard (F31) aufzupeppen. Für die Karosserie und das Styling suchte man nach Etwas, das die Kunden umhauen würde. Der Reiz des Mailänder Designhauses Zagato liegt eben darin, mit seinen Autos nicht jeden Geschmack zu treffen.

Das Styling ist verrückt, aber nicht auf schlechte Art. Eckige Karosserien und scharfe Kanten waren typisch für Autos der späten 80er-Jahre. Einige Details sind jedoch sehr aussergewöhnlich. Dazu gehören die gesamte Frontpartie und die voll verschalten Rädern. Unter der Motorhaube ist ein V6. Die Kraft gelangt über ein ZF Vierganggetriebe an die Hinterräder. Mit 18 Millionen Yen war der Stelvio teurer als der Honda NSX, welcher damals der Spitzensportwagen Japans war. Angeblich verkaufte Nissan Anfang der 90er-Jahre lediglich 88 Exemplare.

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