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Der Telebasel Talk vom 19. November 2019 mit Elisabeth Schneider-Schneiter.

Basel

«Ich würde wieder kandidieren»

Sie war angetreten, um das Baselbiet nach 120 Jahren wieder im Bundesrat zu vertreten. Ihre Partei CVP liess Elisabeth Schneider-Schneiter aber keine Chance.

Den vergangenen Freitag wird Elisabeth Schneider-Schneiter nicht mehr vergessen. Dass ihre Chancen vor der Fraktion gering seien, sagte sie schon im Vorfeld. Das Ergebnis aber muss für die Politikerin aus Biel-Benken eine Ohrfeige gewesen sein: magere sechs Stimmen. Hinter Viola Amherd mit 25, Heidi Z’graggen mit 19 und Peter Hegglin mit 11 Stimmen.

Elisabeth Schneider-Schneiter im Interview nach dem Entscheid. (Video: Telebasel)

Basler Regierungen unterstützten Kandidatur

120 Jahre lang – seit Emil Frey – war niemand aus dem Baselbiet mehr im Bundesrat vertreten. Der letzte Basler, Hans-Peter Tschudi, schied 1973 aus. Mit Applaus und Standing Ovation hatte die Kantonalpartei im Oktober Elisabeth Schneider-Schneiter als Nachfolgekandidatin für die zurücktretende Doris Leuthard nominiert. Die beiden Basler Regierungen unterstützten die Kandidatur.

Sogar SVP-Nationalrat, Thomas de Courten, dessen Regierungsratskandidatur Schneider-Schneiters Partei nicht mitträgt, gab ein Bekenntnis zur Baselbieter Bundesratskandidatin ab. Aber die Baselbieter Nationalratskollegin Daniela Schneeberger (FDP) und der Basler Kollege Sebastian Frehner (SVP) äusserten öffentlich im Minimum Zurückhaltung.

Schneider-Schneiter konnte Position ausbauen

Elisabeth Schneider-Schneiter, die seit November 2010 im Bundeshaus politisiert, vermochte ihre Position laufend auszubauen. So präsidiert sie seit diesem Jahr die Aussenpolitische Kommission (APK) und seit 2017 die Handelskammer beider Basel. Sie wirkt im Vorstand von Economiesuisse und in der Schweizer Delegation beim Europarat. Für Schlagzeilen sorgte schon mehrfach, dass die Baselbieterin bei den Abstimmungen im Nationalrat meistens (86 Prozent gemäss Smartvote) auf der Siegerseite steht.

Im Report am Mittwoch, 21. November 2018, dreht sich alles rund um die Kandidatur von Elisabeth Schneider-Schneiter. 

 

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