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Der Telebasel News Beitrag vom 16. November 2018.

Baselland

Empörung über den Baupfusch

Nach Ende der Badesaison 2018 wurden im Gartenbad Reinach bereits Schäden an den neu sanierten Schwimmbecken festgestellt.

Für rund 12 Millionen Franken hatte sich die Gemeinde Reinach das neue Schwimmbad wohl anders vorgestellt. Risse, abfallendes Beschichtungsmaterial, Rost, kleine Löcher im Boden, die Chlorwasser aussickern lassen und rutschige Stufen beim Eingang in die Schwimmbecken. Die Baumängel sind gravierend. Der Blick ins entleerte Becken lässt vermuten, dass es sich um ein altes, heruntergekommenes Schwimmbad handelt. Dabei wurde es nach langen Diskussionen und verlängerter Bauphase erst letzten Sommer eröffnet.

Der Gemeindepräsident von Reinach nimmt eine fatalistische Stellung ein. Der Wurm sei von Beginn an in dem Projekt gewesen. Zwar könne er nur den Kopf über diesen Pfusch schütteln, es sei allerdings nur eine von vielen schlechten Nachrichten, die ihn bezüglich dieses Bauprojekts erreicht hatte.

Die involvierten Unternehmungen seien über die Mängel informiert und hätten der Gemeinde ihre aktive Zusammenarbeit zugesichert, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Reinach. Ein unabhängiger Experte soll die Schäden begutachten und ihre Ursachen dann klären.

Erst im Juni 2018 feierte das Gartenbad nach eineinhalb Jahren Umbau Neueröffnung. Damals waren allerdings zahlreiche Sanierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen. Als Ursache wurden Probleme mit der Bauleitungsfirma genannt. Trotzdem verzeichnet das Gartenbad dank vielen hochsommerlichen Tagen und halbierten Eintrittspreisen viele Gäste.

1 Kommentar

  1. Es liegt sicher auch Verantwortung bei den Behörden….so viel was hier schiefgelaufen ist passiert nur mit Steuergeldern! Wäre es ein Privatunternehmen käme das SICHER nicht vor! Als Reinacher Steuerzahler kommt man sich sehr veräppelt vor! Ein Skandal jagt den Anderen…..was dies wieder für ein Hin und und Her sein wird bis die Schuldfrage geklärt ist!!!!Report

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