In Liechtenstein wurde erstmals die Hasenpest nachgewiesen. (Symbolbild: Keystone)

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Erstmals Hasenpest in Liechtenstein festgestellt

In Liechtenstein ist erstmals ein Fall von Hasenpest nachgewiesen worden. Ein im Ruggeller Riet tot aufgefundener Feldhase ist daran verendet.

Der Erreger wurde in der Lunge, in der Milz und in der Leber nachgewiesen, wie das liechtensteinische Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen am Freitag mitteilte.

An der Tularämie, auch Hasenpest oder Nagerpest genannt, erkranken vorwiegend Hasen und andere Nagetiere, aber auch Menschen. Menschen können sich durch direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Tieren anstecken.

Eine Infektion ist zudem über verseuchte Zecken möglich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch kommt nicht vor. Die Tularämie ist bei rechtzeitiger Diagnose gut mit Antibiotika behandelbar.

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