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(Video: 20 Minuten)

Basel

Kinder malträtieren Igel auf Spielplatz

Auf einem Spielplatz im Kleinbasel haben mehrere Schüler einen Igel beinahe zu Tode getreten. Eine Mutter konnte das gequälte Tier zum Tierarzt bringen.

Minderjährige Tierquäler haben auf dem Spielplatz beim Geissliweg einen Igel mehrfach getreten. Wie «20 Minuten» berichtet, beobachtete eine Mutter das Geschehen von weitem. Zuerst konnten die Frau und ihre Tochter nicht sehen, wonach die Kinder getreten haben. Als sie später an der Stelle vorbei kamen, fanden sie einen verletzten Igel vor.

«Danach sah ich den Igel zitternd am Boden liegen. Ich dachte, das kann nicht sein. Ich bin so erschrocken, dass ich den Tränen nah war», sagte die Frau gegenüber «20 Minuten». Die Mutter konnte das verletzte Tier zum Tierarzt bringen.

Anzeige eingereicht

Till Suter von der Praxis am Riehenring war der behandelnde Tierarzt. «Der Igel hat ein stumpfes Trauma erlitten. Wir hatten den Verdacht auf Risse und Blutungen in der Lunge», sagt er im Gespräch mit «20 Minuten». In der Praxis konnte der Igel soweit behandelt werden, dass er sich ein Stück weit erholte. Inzwischen konnte das Tier in die Igelstation im Tierheim an der Birs beider Basel verlegt werden.

Bei der Staatsanwaltschaft ging eine Anzeige wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz ein, wie Peter Gill gegenüber «20 Minuten» bestätigte.

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