Preiserhöhungen und Mehrkosten: Die Sympany hat genug vom Verhalten des Unispital Basel. (Bild: Keystone)

Basel

Sympany verklagt Unispital

Der Streit zwischen Sympany und Uni-Spital um Tarife von Zusatzversicherten erreicht eine neue Stufe. Die Krankenkasse zieht das Spital nun vor Gericht.

Sympany erhebt mehrere Vorwürfe gegenüber dem Unispital, wie die «BaZ» berichtet. Das Unispital habe demnach im Rahmen des Tarifstreits, eine einseitige Preiserhöhung von 29 Prozent durchgesetzt. In der Folge mussten Zusatzversicherte ausstehende Spitalrechnungen aus der eigenen Tasche bezahlen.

Zusammen mit der Rechnung erhielten die Betroffenen ein Schreiben des Unispitals, in welchem die Patienten aufgefordert wurden das Geld selbst bei der Sympany einzufordern. In der Folge entstanden für die Krankenkasse Mehrkosten in der Höhe von 2.9 Millionen Franken.

Überteuerte Behandlungskosten verrechnet

Weiter wirft Sympany dem Unispital vor, im Vergleich zu den Unispitälern Bern und Zürich, überteuerte Behandlungskosten zu verrechnen. Zudem würde das Basler Spital seine Patienten nicht über mögliche Mehrkosten informieren.

Sympany hat nun genug von den Streitigkeiten, welche seit dem Jahr 2012 kein Ende finden. Die Krankenkasse reicht eine Klage gegen das Universitätsspital Basel ein und versucht so die Mehrkosten wieder zurück zu gewinnen.

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