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Der Telebasel News Beitrag vom 7. November 2018.

Basel

Studenten am Anschlag

Sehr viele Präsenzstunden und daneben arbeiten, um das Studium finanzieren zu können. Die Studenten der Uni Basel stehen angeblich am Anschlag.

Im Rahmen des schweizweiten Aktionstages des Bündnisses Aktion_Bildung informieren Studenten der Universität Basel im Foyer des Kollegienhauses über die Lebensumstände der Studierenden. Viele Präsenzstunden und daneben auch noch arbeiten zu müssen, um das Studium und den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren, sei eine zu grosse Belastung für die jungen Leute, heisst es in einer Medienmitteilung der Kritischen Studierenden Basel. Steigende Kosten von Miete, Krankenkasse und Studiengebühren führe zu erschwerten Lebensbedingungen.

Im Durchschnitt sei der wöchentliche Aufwand der Studenten 52 Stunden. Viele müssen nebenbei arbeiten, um sich das Studium leisten zu können. Dies sei schwer zu bewältigen. So habe jeder achte Student Schulden und ein Viertel der Studiumabbrüche haben finanzielle Gründe. Das kantonale Stipendienwesen schaffe da nur begrenzt Abhilfe. Eine abgeschlossene Ausbildung sei ausserdem keine Garantie für einen Berufseinstieg mehr. Meist könne nur ein befristetes Praktika zu tiefen Löhnen erwartet werden.

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