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Der Telebasel News Beitrag vom 7. November 2018.

Basel

Komitee lanciert Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt»

Der Bundesrat nimmt die Projektierungsmittel für das «Herzstück» nicht in den STEP Bahnausbauschritt 2035 auf. Dagegen wehrt sich ein überparteiliches Komitee.

Der Entscheid des Bundesrates, der trinationalen S-Bahn nur Gelder für die Planung, nicht aber die geforderten Projektierungsmittel zur Verfügung zu stellen, möchte das überparteiliches Komitee Regio Basilensis nicht akzeptieren. Dies sei gleichbedeutend mit einem Projektierstopp des sogenannten «Herzstücks», heisst es in einer Medienmitteilung.

(Bild: Regio Basilensis)

«Herzstück» ist enorm wichtig

Für die Region und für die ganze Schweiz sei aber dieses Vorhaben enorm wichtig und so soll die Weiterarbeit sichergestellt werden. Die lancierte Petition soll jetzt zum Ausdruck bringen, dass die trinationale Region Basel geschlossen hinter dem Projekt steht.

Damit sich die Region Basel sozial-, wirtschafts- und umweltgerecht weiterentwickeln kann, sei ein effizientes ÖV-Angebot eine der Voraussetzungen. Daraus resultieren gemäss Regio Basilensis hohe Wirtschaftsleistung und Lebensqualität in der Nordwestschweiz, was wiederum landesweit einen Mehrwert bringe. «Die Region wartet schon zu lange auf eine leistungsstarke S-Bahn und will nicht länger auf später vertröstet werden», heisst es in der Mitteilung.

Ausreichende Bundesmittel gefordert

Gemeinsam mit der Unterstützung von 40 regionalen Institutionen und Parteien fordert das Komitee unter anderem ein regionales S-Bahn-System als umwelttaugliche Lösung für die Verkehrsprobleme, aber auch ausreichende Bundesmittel im aktuellen Ausbauprogramm der nationalen Bahninfrastruktur in der Höhe von 120 Millionen Franken. Mit der Zusage dieser Gelder soll sichergestellt werden, dass das «Herzstück» ohne Unterbruch weiterbearbeitet werden kann.

Das geplante S-Bahn-System entlaste nicht nur den neuen Bahnhof Mitte mit geschätzten 50’000 Reisenden pro Tag, sondern auch das Tramnetz und den Pendlerverkehr. Ausserdem ermögliche das Projekt eine Tacktverdichtung zwischen dem Zentrum und der Region und schafft Kapazitäten für 70 Prozent mehr Passagiere in der Region bis 2040.

Die Entlastung des Verkehrssystems mit einer zeitgemässen S-Bahn, wie es bereits in anderen Städten existiert, könne erst mit dem Herzstück erreicht werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

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