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Der Telebasel News Beitrag vom 6. November 2018.
Basel

Roche-Parkhaus-Bau verzögert sich

Das provisorische Roche-Parkhaus an der Schwarzwaldallee verzögert sich um ein Vierteljahr. Vorgefertigte Bauteile entsprachen nicht dem Standard.

Öffentliche Parkplätze im Basler Wettstein-Quartier sollen nicht durch Fahrzeuge von Roche-Mitarbeitern belegt werden. So lautet das erklärte Ziel der Basler Regierung. Deshalb hat der Kanton Basel-Stadt 90 Parkplätze der Blauen Zone schon im Jahr 2016 zu gebührenpflichtigen weissen Parkplätzen umfunktioniert. Anwohner mit einer Parkkarte dürfen jedoch auf den weissen Parkfeldern gebührenfrei parkieren.

Verzögerung um drei Monate

Mit dem Neubau des Roche-Gebäudes 74 hat sich die Parkplatzsituation verschärft. Dort baut der Pharmakonzern ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. Während der Bauarbeiten fallen die 900 Parkplätze im Untergeschosse des Baus 74 weg. Hier hat Roche eigentlich mit einer temporären Übergangslösung vorgesorgt: Der Pharmakonzern baut an der Schwarzwaldallee ein provisorisches Parkhaus mit etwa 650 Parkplätzen.

Mitte Oktober 2018 hätte dieses Provisorium eröffnet werden sollen. Wie Roche jetzt gegenüber Telebasel sagt, verzögere sich die Fertigstellung des Provisoriums um ein Vierteljahr. Die Eröffnung ist erst auf Januar 2019 angekündigt. Dieses Parkhaus ist auf zehn Jahre befristet. Auf 2023 soll schliesslich das Forschungs- und Entwicklungszentrum fertiggestellt sein, das im Untergeschoss wieder 900 Parkplätze aufweist.

Ersatz in umliegenden Parkhäusern

Als Grund für die Verzögerung im provisorischen Parkhaus gibt Roche an: «Einige extern vorgefertigte Bauteile entsprachen nicht den geforderten Qualitätsstandards und werden aktuell nachbearbeitet». Bis das provisorische Parkhaus fertiggebaut ist, sind für Roche-Angestellte Parkflächen in den Parkhäusern des Stücki und des St. Jakob-Park reserviert, ebenso eine Parkfläche in Weil Friedlingen. «Von Friedlingen gibt es keine direkte Verbindung zu Roche, weshalb dort ein Shuttleservice eingesetzt wird», schreibt Roche gegenüber Telebasel, «für die entstehenden Kosten haftet der Zulieferer.»

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