Die Crew des Raumschiffs Apollo 11, abgebildet auf einem Handout -Photo von 1969. Von links sind zu sehen Kommandant Neil Armstrong, Pilot Michael Collins, und Astronaut Edwin Eugene Aldrin (Buzz Aldrin). (Bild: Keystone)

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Nachlass von Neil Armstrong bringt Millionenerlös

Neil Armstrong pflegte zeitlebens seine Sammelleidenschaft - jetzt liessen seine Söhne mehr als 2000 private Erinnerungsstücke versteigern.

Den höchsten Erlös mit fast 470’000 Dollar erzielte dabei eine Identifikationsplakette, die Armstrong (1930 bis 2012) in der Mondlandefähre «Eagle» bei sich hatte.

Armstrong (1930-2012) war seinerzeit Kommandant der Raumfähre Apollo 11. Mit ihm flogen die Astronauten Buzz Aldrin und Michael Collins. Als erster Mensch betrat er dann am 20. Juli 1969 den Mond. Unvergessen sind Armstrongs Worte: «Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen …ein…riesiger Sprung für die Menschheit.»

Mehr als 2000 Stücke

Unter den mehr als 2000 Stücken, die unter den Hammer kamen, waren unter anderem Briefe, Anstecknadeln und eine Fahne, die mit Armstrong ins All geflogen war. Ein Raumanzug, den Armstrong 1966 an Bord der Weltraummission Gemini 8 getragen hatte, brachte der Familie fast 110’000 Dollar.

«Es gibt Stücke, die einen zum Denken bringen, Stücke, die einen zum Lachen bringen, und Stücke, die einen dazu bringen, sich vor Staunen am Kopf zu kratzen», sagte Armstrongs Sohn Mark vor der Versteigerung.

Die Familie hatte bereits zuvor historische Objekte des Vaters dem Raumfahrtmuseum (National Air and Space Museum) in Washington überlassen. Zwei weitere Auktionen mit restlichen Stücken aus dem Nachlass sind im kommenden Jahr geplant.

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