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Der Telebasel News Beitrag vom 2. November 2018.

Basel

MCH Group stellt Strategie auf den Prüfstand

Die Messebetreiberin MCH muss handeln, um ihr Geschäft zu stabilisieren. Die Kosten sollen weiter sinken und die Strategie wird überprüft.

Die MCH Group steht vor grundlegenden Veränderungen. Bereits bis Ende Jahr werden neben bereits eingeführten Sparmassnahmen weitere Massnahmen zur Senkung der Kosten, zur Fokussierung der strategischen Initiativen und Investitionen sowie zur Straffung der Organisation ergriffen. Das schreibt die Messe Schweiz am Freitag in einer Mitteilung.

Prüfung der Unternehmensstrategie

Zudem soll in den nächsten Monaten die Unternehmensstrategie überprüft und konsequent auf die künftigen Anforderungen der Märkte sowie Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet werden. «Wir müssen und wollen unsere klassische Live-Event-Kompetenz zu einer integrierten Experience-Marketing-Kompetenz in physischen und digitalen Bereichen entwickeln», wird Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO ad interim der MCH Group, in der Mitteilung zitiert.

Dieser Prozess sei sehr anspruchsvoll und werde längere Zeit dauern. «Unsere grosse Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zu finden zwischen den notwendigen Massnahmen zur Stabilisierung des Unternehmens und den erforderlichen Investitionen in die Zukunft», so Hoejsgaard weiter.

Art Basel soll gestärkt werden

Die MCH Group möchte in Zukunft die weltweit führende Position der Art Basel weiter stärken. Das durch den Fokus auf bestehende Shows, die Fortführung der Art Basel Cities und der Entwicklung weiterer Initiativen. Über diese möchte die Messe zu gegebener Zeit informieren. Die Masterpiece London soll international womöglich nach Asien expandieren.

In Bezug auf die Baselworld wird es bereits für das Jahr 2019 eine Reihe von Neuerungen geben. Die Neukonzeption der Baselworld 2020 werde dann in Zusammenarbeit mit den Aussteller-Gremien intensiv vorangetrieben. Auch andere erfolgreiche Messen, die auf den Schweizer Markt ausgerichtet sind, sollen in Zukunft gestärkt werden. Ebenfalls möchte die MCH Group weitere Investitionen in die Entwicklung der digitalen Angebote tätigen.

Keine Grand Basel in Miami 2019

Dagegen werde auf die Entwicklung eines Portfolios mit regionalen Kunstmessen verzichtet. Ebenfalls möchte die Messe Schweiz die Beteiligungen an der Art Düsseldorf und der India Art Fair abtreten. Bis dahin sollen die Messen aber in der bisherigen Form unterstützt werden. Ausserdem wird die Art SG in Singapur doch nicht wie zuvor angekündigt unterstützt. Die MCH Group verzichtet zudem auf die geplante Expansion der Grand Basel nach Miami Beach – dies zumindest bis 2019. Und auch in Basel wartet die MCH Group mit einer weiteren Ausgabe zu.

Für die Ausgestaltung und Umsetzung der angestrebten Veränderungen werde eine interne Task Force unter der Leitung von CFO Beat Zwahlen eingesetzt, heisst es in der Mitteilung weiter. Die ganze Transformation werden gemäss MCH Group Auswirkungen auf das Ergebnis 2018 sowie auf das Budget 2019 haben. Dabei soll ein positiver Effekt für das Geschäftsjahr 2019 erzielt werden. Die konkreten Auswirkungen liessen sich allerdings im Moment noch nicht beziffern und werden zu gegebener Zeit kommuniziert.

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