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Telebasel Mash Beitrag vom 18. Oktober über den Coming Out Day in Basel

Basel

«Ich habe mir lange nicht eingestanden, dass ich schwul bin»

Für viele Menschen ist es schwierig, sich gegenüber Freunden und Familien zu outen. Mitglieder vom Jugendtreff «Anyway» erzählen Mash von ihrem Coming Out.

Am 11. Oktober jährte sich der internationale Coming Out-Tag zum dreissigsten mal. Der Basler Jugendtreff «Anyway» rief seine Mitglieder, auch Lesben, Bisexuelle, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle, Asexuelle und Pansexuelle dazu auf, ihre persönlichen Coming-Out-Geschichten zu teilen für viele Menschen die sich als «queer» bezeichnen, eine Horrorvorstellung.»

«Ich habe schon im Kindergarten gewusst, dass ich auf Jungs stehe. Dann haben mir alle gesagt, dass ich ‹Mädchen› sagen muss », kann sich Michel erinnern. Sein erstes Coming Out mit 15 Jahren bei einem Freund. Bei Yannick war das Coming Out nicht ganz so einfach: «Mein Stiefvater hat es herausgefunden. Dann musste ich es meiner Mutter sagen. Das war sehr emotional ». Mittlerweile ist der Basler aber froh, dass alles gut gegangen ist: «Mittlerweile geht es mir über die Lippen wie alles Andere auch».

1988 wurde der Coming Out Tag 1988 von Aktivisten in Amerika ins Leben gerufen. LGBT Personen werden dazu verpflichtet, ihre eigene Geschichte zu teilen. Noch immer verheimlichen viele Menschen ihre geschlechtliche oder sexuelle Identität.

Mash war vor Ort: Die Coming Out Geschichten der Basler

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