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Der Telebasel News Beitrag vom 18. Oktober 2018.

Basel

Volta Nord: Befürworter hoffen auf mehr Wohnraum

Auf dem Lysbüchel-Areal können Wohnen und Arbeiten zugleich möglich sein - so das Befürworterkomitee aus den Reihen der SP.

Über die Zukunft des Lysbüchelareals wird am 25. November an der Urne entschieden. Gegner des Ratschlags Volta Nord wähnen das letzte grosse Gewerbegebiet der Stadt in Gefahr, Befürworter sehen darin ein Potenzial für neuen Wohnraum. Zwar gibt es quer durch verschiedene Parteien Zustimmung zum Bebauungsplan, heute aber meldeten sich Vertreter der Sozialdemokraten nochmals zu Wort. Diese sehen in der Zustimmung zu den vier Wohninitiativen im Juni eine Bestätigung dafür, dass Areale wie das Lysbüchel erschlossen werden müssten. Kerstin Wenk, Vizepräsidentin der Basler SP sieht auch Chancen, dort nicht nur Neubauten mit hohen Mieten zu stehen kommen. «Dreissig Prozent müssen gemeinnütziger Wohnraum sein».

Ein Nebeneinander sei möglich

Wohnungen im Süden, Industrie im Norden und in der Mitte eine Pufferzone – diese Idee stösst beim Gewerbeverband nicht auf Begeisterung. Dieser befürchtet, dass es insbesondere für lärmintensive Betriebe schwierig sein dürfte, sich dort anzusiedeln. Anders sieht das SP-Grossrätin Alexandra Dill. Ein lautes Schaffen, wie es voraussichtlich bis 2021 noch die Recycling-Firma Schmoll AG betreibt, könne durchaus auch nach einem Ja an der Urne seinen Platz finden. «Das Areal ist 16 Fussballfelder gross – was im Norden und was im Süden ist, ist sehr weit voneinander entfernt». In den Augen von Alexandra Dill könne man Arbeiten und Wohnen im heutigen Basel nicht einfach gegeneinander ausspielen. Es gebe nicht einfach ein  «entweder oder», sondern ein «sowohl als auch».

1 Kommentar

  1. Das nächste Ghetto wird realisiert,war gestern in der Überbaung Erle ,sehr erschrocken was da überall Gerümpel herum steht, und Zigaretten Stummeln überall,Mann sollte wieder mal eine Strassenwischer Equipe schicken!Report

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