Die beiden Sicherheitsdirektoren Baschi Dürr (links, BS) und Isaac Reber (rechts, BL) denken über ein gemeinsames Kreiskommando nach. (Symbolbild: Keystone)
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Gibt es bald nur noch ein Kreiskommando für beide Basel?

Die Sicherheitsdirektoren beider Basel, Baschi Dürr (BS) und Isaac Reber (BL), planen ein gemeinsames Kreiskommando für beide Kantone in Liestal.

Bislang heisst es in den beiden Basel: Jedem Halbkanton sein Kreiskommando. Die Militärbehörde ist sozusagen die Verwaltung für die Wehrpflichtigen, stellt Dienstbüchlein aus und organisiert Anlässe wie den Orientierungstag für angehende Rekruten und deren Entlassung. Nach Meinung des Basler Sicherheitsdirektors Baschi Dürr (FDP) und seinem Baselbieter Amtskollegen Isaac Reber (Grüne) soll es künftig für beide Basel nur noch ein solches Kreiskommando geben. Das berichtet die «bz Basel» am Montag. «Derzeit prüfen wir die Möglichkeit, diese Abteilungen zusammenzuführen», sagte Dürr gegenüber der Zeitung.

Es wäre nicht die erste Behörde, die dieses Schicksal ereilt. Bereits seit Anfang dieses Jahres sind die gemeinsame Polizeivereinbarung und das gemeinsame Feuerwehrinspektorat in Kraft. Und auch die Disposition der Motorfahrzeugkontrolle sowie die Sanitätsnotrufzentrale sind zusammen organisiert.

Konkret wird es frühestens ab 2019

Bis zu einer weiteren «Fusion» einer Kantonsbehörde dürfte es aber noch etwas dauern. Die Entscheidungsgrundlagen für ein Kreiskommando beider Basel soll im Verlauf des nächsten Jahres vorliegen, wie die «bz» schreibt. Haben dann allenfalls der baselstädtische Grosse Rat und der Baselbieter Landrat in der Angelegenheit noch ein Wörtchen mitzureden, wird sich ein gemeinsames Kreiskommando verzögern.

Dürr kann einen möglichen Stellenabbau nicht ausschliessen, wie er der «bz» erklärt: «Schliesslich geht es darum, Synergien zu schaffen.» Betroffen sei wenn, dann aber nur eine Handvoll Mitarbeiter, für die wohl neue Aufgaben gefunden würden. Entlassungen seien keine geplant, so die Zeitung. Das Zeughaus solle zudem in Basel bleiben.

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