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Der Telebasel News Beitrag vom 13. Oktober 2018. (Video: Telebasel)

Basel

«Die Leute meinen, dass die Krankheit geheilt werden kann»

Nach -minus HIV-Outing äussert sich jetzt der Vater der ersten Stop-Aids-Kampagne, Peter Frey. Seine Aktionen hätten durchaus auch ältere Menschen erreicht.

Das Stadtoriginal -minu ist HIV-positiv. Diese Nachricht verbreitete sich diese Woche in Basel wie ein Lauffeuer. Im neuen Buch «Aids in Basel» spricht der heute 71-Jährige über seine Infektion. Mit dem Gummi sei er einfach nicht klar gekommen. Seine Generation sei der Umgang mit Präservativen einfach nicht gewohnt gewesen. Falsch, sagt jetzt der Vater der ersten Stop-Aids-Kampagne, Peter Frey. Seine Aktionen hätten durchaus auch ältere Menschen erreicht und zum Umdenken bewegt.

Die Plakate gingen um die Welt

Die bekannten Plakate gingen um die Welt. Was sich Frey und sein Team vor 30 Jahren in Basel ausgedacht hatten, ist auch heute noch aktuell. Auch -minu hat sich für die Kampagne eingesetzt. Dass der 71-Jährige jetzt offen zugibt, dass er immer wieder auf Kondome verzichtet hatte, hätte Frey nicht erwartet.

«Das hat mich überrascht», gibt er gegenüber Telebasel zu. «Die Kampagne hat ganz bewusst auch diese Zielgruppe betreut. Es gab viele verschiedene Aids-Helfer, die neben der Kampagne noch in Schwulenclubs gingen und die Leute aufklärten».

HIV wieder aktuell

Dass ältere Generationen und gerade auch die «68er» auf Safer Sex verzichtet haben, glaubt Frey nicht. «Unseres Wissens und aufgrund der Studien wusste man, dass sich ältere genauso von der Kampagne angesprochen fühlten und wussten, um was es geht». 18 Jahre lang hat Freys Werbeagentur die Stop-Aids-Kampagnen für das Bundesamt für Gesundheit gemacht. Trotzdem, in letzter Zeit sei HIV wieder vermehrt ein Thema.

«Das Thema ist insofern ein Problem, weil die Leute meinen, dass die Krankheit geheilt werden kann. Das kann sie aber nicht. Das Virus trägt man für immer in sich», erklärt Frey. «Was man heute kann ist, mit einem Medikament den Status Quo halten».

In anderen Ländern hängen die Plakate von Frey immer noch. In der Schweiz sei es Zeit, wieder einmal auf das Thema Aids und HIV aufmerksam zu machen. «Wir sind der Meinung, dass nachdem die Zahlen steigen und mehr Leute HIV positiv sind, dass man wieder spezifisch aufklären und Kampagnen machen sollte». Dank -minu ist das Thema also wieder auf dem Tisch und es zeigt sich, dass der Kampf gegen das Virus noch lange nicht gewonnen ist.

1 Kommentar

  1. Natürlich kann es geheilt werden zur Not mit Gentherapie oder Stammzellen Transplantation aber unheilbar ist eine Lüge daran besteht aber von Pharma und deren Lobbyisten wie AIDS Hilfe etc kein Interesse desswegen werden die schrecklichen Medikamente die Nebenwirkungen haben die sogar tödlich sein können schöngeredet tägliche Medikamente sind keine Alternative jeder der sowas behauptet ist ein Verbrecher abgesehen davon hat der Körper eine interne Retroviren Abwehr die durch das Virus zwar unterdrückt wird man aber gegen diese vorgehen und den Körper unterstützen kann es alleine zu schaffen bekannt seit 20 Jahren Patente sind erworben passiert ist nichts es gibt keinerlei Interesse an Heilung und solange die verblödet en Leute mit ihren schildern auf die Straße gehen und wegen Toleranz rumheulen wird nichts passieren HIV ist nicht Mal mehr auf der forschungs Prioritäten Liste . . .Report

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