Xherdan Shaqiri strotzt momentan vor Selbstvertrauen. (Bild: Keystone)

International

«Ich war noch nie so stark wie jetzt»

Nach einem Training im Zürcher Letzigrund machte sich die Schweizer Nationalmannschaft am späten Mittwochnachmittag auf den Weg nach Brüssel.

In Brüssel kommt es am Freitag im Rahmen der Nations League zum Duell mit dem WM-Dritten Belgien. Nur Renato Steffen (Knie) brach leicht angeschlagen zur Länderspielwoche auf, die für die Schweiz neben dem Duell mit Belgien auch die Partie am Montag in Reykjavik gegen Island beinhaltet.

Xherdan Shaqiri feierte im Kreis der Nationalmannschaft seinen Geburtstag – nicht zum ersten Mal. Der Offensivspieler vom FC Liverpool wurde am Mittwoch 27.

Shaqiri: «Mehr Freiheiten»

Shaqiri ist einer der Profiteure des sanften Umbaus von Trainer Vladimir Petkovic in diesem Herbst. Der Basler rückte anstelle von Blerim Dzemaili von der rechten Seite in das zentrale offensive Mittelfeld und überzeugte bei den Auftritten im September gegen Island (6:0) und in England (0:1). «Ich habe mehr Freiheiten auf dieser Position und kann mit meinen Schüssen und Pässen noch mehr entscheidenden Einfluss auf das Spiel nehmen», sagte Shaqiri.

Bei seinem neuen Klub Liverpool hat sich der 76-fache Internationale (22 Tore) gut eingelebt, auch wenn er nicht zum Stammpersonal gehört. «Ich denke, ich mache einen guten Job und habe immer einen gewissen Impact auf das Spiel, wenn ich eingesetzt werde.» Sechs Pflichtspiele bestritt Shaqiri bislang, der Konkurrenzkampf beim Champions-League-Finalisten ist gross. «Es ist beeindruckend, wenn man jeweils sieht, welche Namen noch nicht einmal auf dem Matchblatt erscheinen.»

«War noch nie so stark wie jetzt»

Shaqiri ist überzeugt, dass er im Sommer die richtige Wahl getroffen hat, mit Trainer Jürgen Klopp pflegt er ein sehr gutes Verhältnis. «Ich denke, ich war noch nie so stark wie jetzt.» Am Freitag gegen Belgien erhält er gegen die Nummer 1 des FIFA-Rankings die Möglichkeit, dies unter Beweis zu stellen – und zu zeigen, dass er für die Schweizer Nationalmannschaft die Idealbesetzung im zentralen offensiven Mittelfeld ist.

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