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Die Stimmen zum Spiel des RTV gegen Schaffhausen. (Video: Telebasel)

Basel

«Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war stark»

Der RTV Basel unterliegt den Kadetten Schaffhausen mit 23:29. Die Aufholjagd kam bei den Baslern zu spät.

Samir Sarac hatte am Dienstagabend, 2. Oktober, im Rankhof wieder einmal ein Déjà-vu. Sein Team begann konzentriert, aber dann aus dem Nichts fiel das Team wieder in sich zusammen. «Immer dieses Loch von zehn Minuten. Das passiert immer wieder», sagt RTV-Trainer Samir Sarac nach dem Spiel und spricht die grosse Schwäche des Aufsteigers in dieser Saison an.

«Chancenauswertung war schlecht»

Ein weiteres Manko an diesem Abend aus Basler Sicht, war die mangelnde Effizienz. Das sieht auch Sarac so: «Die Chancenauswertung war schlecht. Dann haben wir plötzlich den Kopf verloren. Dann geht es schnell gegen solche Mannschaften. Dann wird es schwierig aufzuholen», sagt der RTV-Trainer.

Der Verdikt ist brutal aus Basler Sicht. Zur Halbzeit liegt der RTV mit zehn Toren zurück. Eine Klatsche zeichnete sich ab. Dann aber bäumte sich das Team nochmals auf. Zur Freude des Trainers: «Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war stark. Genau dort wollen wir hin. Aber wir versuchen auch, aus dieser schlechten Phase etwas zu lernen», so Sarac weiter. Man wolle künftig nicht nur gegen die direkten Gegner um den Ligaerhalt punkten, sondern eben auch gegen bessere Teams wie Schaffhausen.

«Einfach Bälle anfassen»

Der Spieler, der die Aufholjagd im zweiten Durchgang einläutete, war Goalie Dennis Wipf. Mit seinen Paraden gewährte er seinen Mitspielern die Möglichkeit zur Resultatkosmetik. «Wir haben die erste Halbzeit ein wenig verschlafen. Die zweite Halbzeit war aber gut», so Wipf, der von Sarac ins eiskalte Wasser geworfen wurde – und brillierte. Seine Gedanken bei der Einwechslung: «Einfach Bälle anfassen – so viele wie möglich. Die Einsatzzeit nutzen und sich beweisen. Anfangs gelang mir das nicht so gut, anschliessend kam ich aber gut ins Spiel», so der Torhüter.

«Die Mannschaft hat doch Moral gezeigt», sagt Sarac, ob des brutalen Rückstands zur Pause. Bitter sei es immer, so zu verlieren. Denn mit einfachen Mitteln, wie beispielsweise besserer Chancenauswertung, hätte man am Branchenprimus dranbleiben können. Sarac: «Wir werden das analysieren und schauen, was wir verbessern können».

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