Basel

Aufholjagd des RTV kommt zu spät

Der RTV Basel zeigt gegen die Kadetten Schaffhausen Charakter - das aber zu spät um noch die Wende zu schaffen.

Wieder einmal in dieser Saison bricht sich der RTV Basel aufgrund einer Schwächephase selber das Genick. Dieses Mal vor der Halbzeit, als man mit zehn Punkten gegen den Favoriten aus Schaffhausen in Rückstand gerät. Ein Defizit, dass die Basler trotz starkem Aufbäumen in der zweiten Halbzeit nicht mehr wettmachen können.

Mangelnde Effizienz

Das Spiel zeigt bereits in den ersten Sekunden: Es wird ein Match, dass mit harten Bandagen geführt wird. Der Gast aus Schaffhausen beginnt ruppig. Doch die Basler können körperlich und spielerisch in der Startphase mithalten. Das einzige Manko des RTV: Die mangelnde Effizienz. Vor dem Tor vergibt das Heimteam im Rankhof reihenweise gute Chancen, um am Branchenprimus dranzubleiben. Dazu kommt eine Schwächephase der Basler vor der Halbzeit, die die Kadetten eiskalt ausnutzen und zur frühen Entscheidung in diesem Spiel ausnutzen können.

Zur Halbzeit deutet alles auf einen klaren Klassenunterschied hin. Das harte Verdikt resultatmässig: 10:20. Kaum jemand hätte dem RTV das Aufbäumen in der zweiten Halbzeit zugetraut. Dann aber kam die Basler Aufholjagd.

Aufholjagd ohne Happy End

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung des RTV kommt das Heimteam nochmals heran. Eingeläutet wurde die Aufholjagd durch den Goalie-Tausch auf Basler Seite. Der bis dahin chancenlose Lette Aistis Pâzemeckas wurde durch Dennis Wipf ersetzt. Dieser hielt wie ein Weltmeister und gewährte den Basler die Chance nochmals resultatmässig Kosmetik zu betreiben. Am Ende aber ist die Hypothek, die sich der RTV vor der Pause eingebrockt hatte zu hoch, um die Wende noch zu schaffen. Die Kadetten Schaffhausen gewinnen im Rankhof mit 23.29.

Das Fazit: Der RTV Basel zeigt erneut Charakter und auch, dass man spielerisch mit den Besten der Liga phasenweise mithalten kann. Um aber die Chance auf einen Coup gegen solche Teams haben zu können, muss der RTV endlich die nötige Konstanz finden. Ansonsten werden sie auch in Zukunft gegen die scheinbar übermächtigen Gegner Lehrgeld zahlen müssen.

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