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Der Telebasel Newsbeitrag vom 29. September 2018

Basel

Meret Oppenheim-Hochhaus löst Hasswelle aus

Auf den sozialen Medien und in einem BaZ-Artikel wird das Meret Oppenheim-Hochhaus aufs gröbste kritisiert. Telebasel sprach mit einem Basler Architekten.

Der Auftrag zum Bau des Meret Oppenheim-Hochhauses erteilte die SBB. Es soll «Traumwohnungen mit einem atemberaubenden Ausblick» bieten, wenn es 2019 fertiggestellt ist.

Bisher wird jedoch der Unmut der Basler Bevölkerung laut. In den sozialen Medien wird der Neubau harsch kritisiert. Doch ist es der richtige Zeitpunkt um Kritik zu üben? Nein meint der Basler Architekt Lukas Gruntz. Denn: «Das Haus ist noch nicht fertig». Ein Kunstkritiker würde ja auch kein Theaterstück in der Pause beurteilen, sondern würde das Stück bis zum Ende anschauen und dann die Kritik verfassen, so Gruntz.

Zudem hätte ein Referendum der Bevölkerung eingereicht werden können. Die Opposition käme nun jedoch zu spät. Die Fristen für Referenden und Einsprachen sind abgelaufen.

Gruntz findet, dass die Architektur für alle da sei. Er stelle sich jedoch den Austausch zwischen Architekten und Bürgern als gemeinsamen Diskurs vor.

«Hochsicherheitsgefängnis in Nordkorea»

Die «BaZ» steht mit der Kritik nicht alleine da. So wird das Hochhaus mit einem «Hochsicherheitsgefängnis in Nordkorea» verglichen. Die User ziehen nach:

Auf den Artikel folgte letzten Samstag, 22. September 2018, die Stellungnahme der Architektur Basel. Der Beitrag der «BaZ» sei in bestem Boulevard-Stil geschrieben und sei nur darauf ausgerichtet gewesen, das Meret Oppenheim-Hochhaus schlecht aussehen zu lassen. Die Kritik sei immer auch eine Frage des Timings, steht weiter geschrieben.

Das Architekturbüro Herzog & de Meuron will sich zur Zeit nicht zur Diskussion rund um das Hochhaus äussern.

1 Kommentar

  1. Ach die BaZ…schon lange kaum mehr ernst zu nehmen.
    Lasst uns warten bis das Gebäude bewohnt ist, Fenster erleuchtet sind und Leben drin und drumherum ist!Report

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