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Beitrag in den Telebasel News vom 28. September 2018.
Basel

«Soziale Stimme» in BL-Regierung

Kathrin Schweizer will 2019 in die Baselbieter Regierung gewählt werden. Die SP-Kandidatin präsentiert sich im Wahlkampf als «soziale Stimme».

In der Baselbieter Regierung hat die SP seit 4 Jahren keine Vertretung mehr. Dies soll sich bei den Gesamterneuerungs-Wahlen am 31. März 2019 ändern, zumal die Baselbieter Baudirektorin Sabine Pegoraro (FDP) nicht mehr antritt, und damit ein Regierungssitz frei wird.

SP und Grüne unterstützen die Kandidatur von Kathrin Schweizer (Jahrgang 1969), die heute ihren Wahlkampf eröffnet hat. Die SP-Politikerin will die «soziale Stimme» im mehrheitlich bürgerlich-dominierten Regierungsrat werden. Kathrin Schweizer wohnt in Muttenz, ist verheiratet und arbeitet als Verkehrsplanerin im Basler Planungsamt.

Klar sozialdemokratische Positionen

Für das Exekutivamt weist Kathrin Schweizer auf ihre Erfahrung als Vize-Gemeindepräsidentin in Muttenz hin. Als Landrätin kennt sie den Parlamentsbetrieb. Den Medien hat sie heute ihr politisches Programm vorgestellt: Sie will den öffentlichen Verkehr fördern zulasten des Strassenbaus. Sie will in der Bevölkerung die unteren und mittleren Einkommen entlasten. Und sie setzt auf Partnerschaft mit Gemeinden und anderen Kantonen, insbesondere auch bei der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Universität Basel.

Politischer Wahlkampf steht an

Damit stehen für den frei werdenden Sitz bislang zwei Kandidierende fest: Thomas de Courten (SVP) und eben Kathrin Schweizer (SP). Während Thomas de Courten sich trotz SVP-treue als Mitte-Politiker präsentiert, verfolgt Kathrin Schweizer einen deutlich sozialdemokratischen Kurs. Damit haben die Baselbieter Wähler im nächsten Jahr politisch deutlich unterscheidbare Kandidaten. Die bisherigen Regierungsräte Isaac Reber (Grüne), Thomas Weber (SVP), Anton Lauber (CVP) und Monica Gschwind (FDP) gelten als unbestritten. Die EVP hat eine Kandidatur angekündigt, aber noch nicht über eine Nominierung entschieden.

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