Der Hannah-Höch-Preis ist die höchste künstlerische Auszeichnung des Bundeslandes Berlin. (Symbolbild: Keystone)

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Hannah-Höch-Preis geht an Christiane Möbus

Christiane Möbus ist neue Trägerin des Berliner Hannah-Höch-Preises. Die Jury sprach ihr die Auszeichnung für ihr «herausragendes künstlerisches Lebenswerk» zu.

Seit 1970 schaffe sie mit ihren Installationen, Performances, Fotoarbeiten, Filmen und Texten poetische Sinnbilder, die stets auf existenzielle Themen verwiesen, hiess es. Möbus, 1947 in Celle geboren, war neben ihrer künstlerischen Arbeit seit 1982 als Professorin an Kunsthochschulen in Hamburg, Braunschweig, Berlin und Göteborg tätig.

Den mit 38’000 Euro ausgestatteten Förderpreis erkannte die Jury der koreanischen Künstlerin Sunah Choi zu, die seit 2007 in Berlin lebt und arbeitet. Beide Auszeichnungen beinhalten neben dem Preisgeld eine Ausstellung und eine Publikation.

Der Hannah-Höch-Preis ist die höchste künstlerische Auszeichnung des Landes Berlin. Er erinnert an Hannah Höch (1889-1978), eine wichtige Vertreterin des Dadaismus.

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