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Beitrag in den Telebasel News vom 14. September 2018.

Basel

Übernehmen Hipster das Milieu?

Das Basler Rotlichtviertel ist im Wandel. Während sich die einen über den Strassenstrich beklagen, sehen andere im Milieu eine Chance.

In den letzten Jahren sind immer mehr sind im Milieu immer mehr Gastrobetriebe eingezogen, die mit dem Sexgewerbe nichts zu tun haben. Wo früher im Hinterzimmer die leichten Damen auf ihre Kundschaft gewartet haben, steht seit ein paar Wochen das neue «Klingeli». Ein hippes Restaurant, das mit dem anrüchigen Gewerbe so gar nichts am Hut hat.

Für Geschäftsführer Cyril Lang ist das Rotlichtviertel attraktiv. «Es ist natürlich so, dass man von den Bewilligungen her glücklicher ist und privilegiert behandelt wird, als anderorts», sagt er gegenüber Telebasel.

Andere Lokale profitieren

Auch alteingesessene Lokale wie der Rote Kater oder die Bermuda Bar beobachten, wie immer mehr normale Gastrobetriebe ins Rotlichtviertel ziehen. Sie erhoffen sich dadurch neues Publikum. «Ich denke, wir profitieren auch von dem», sagt Patricia Buser, Geschäftsführerin des Roten Katers. «Dieses Publikum wird sicher hier durch gehen und die Wundernase in ein Lokal stecken».

Auch für die Bermuda Bar sind neue Lokale eine Chance. Zusammen habe man eine gute Zukunft. «Ich mache zum Beispiel Striptease, jemand anderes macht etwas anderes. Man kommt ja nicht nur wegen der Bermuda Bar hier her», sagt Silvia Emmenegger. Die urbanen Lokale bringen neues Leben ins Quartier. Das ist ein globaler Trend, der auch Basel erfasst.

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