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Der Telebasel News Beitrag vom 13. September 2018.

Basel

«Diese Frauen arbeiten alle legal»

Über 2500 Personen kamen im letzten Jahr nach Basel, um hier im Sexgewerbe zu arbeiten. Regulieren kann der Kanton diese Zahl nicht.

Eine Frau, die die Vorgänge im Milieu ganz genau beobachtet, ist Sonja Roest. Regelmässig trifft sich die Leiterin des Basler Fachreferats mit allen involvierten Parteien zum runden Tisch Prostitution. Seit 2014 koordiniert das Fachreferat des Kantons Basel-Stadt potenzielle Problemgebiete, wie zum Beispiel Prostitution. Eingreifen kann man hier aber nicht.

«Im Kanton Basel-Stadt verfolgen wir ein liberales Modell. Erlaubte Prostitution mit Verbotsvorbehalten. Das heisst, das Gewerbe muss sich einfach an gesetzliche Bedingen halten wie in anderen Bereichen auch», so Roest. «Wir greifen nicht regulierend ein. Das heisst, der Kanton kann nicht entscheiden, wie viele Frauen dort in der Toleranzzone stehen.»

Alles ist legal

Hauptsächlich kommen die Sexarbeiterinnen aus den osteuropäischen Ländern. Somit sind die ganzen Abläufe auch legal. «Es kann für einen Laien so wirken, als wenn hier irgendwie Frauen hingeschleust werden. Es ist so, die kommen in der Regel aus europäischen Ländern, die kommen hierher um kurz zu arbeiten, weniger als drei Monate. Sie sind hier gemeldet und können hier ganz legal arbeiten, es ist also keine kriminelle Situation», so Roest.

1 Kommentar

  1. Das einem die Dienste schon für 10.- Fr. angeboten wird, oder darf es ein bisschen mehr sein ohne Gummi, das ist kriminell, zu mal sie pro Tag für das Zimmer teilweise bis zu 120.- Fr. pro Tag bezahlen müssen. Auch wird die Anmache immer agressiver und zwar auch ausserhalb der Toleranzzone, als hört auf die Situation schön zu reden.Report

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