Die MCH-Group befindet sich zurzeit in stürmischen Gewässern. Kanton und Stadt Zürich halten aber zur Messe. (Bild: Keystone)

Basel

Zürich stärkt MCH-Group den Rücken

Die MCH-Group ist in der Krise. In den beiden Basel wird heftig über die Beteiligung am Messe-Unternehmen diskutiert. Nicht so im Kanton und der Stadt Zürich.

Nach dem Abgang von René Kamm als Messe-CEO ist die Debatte um die Beteiligungen der beiden Basel lanciert. Laut «bz» fordern insbesondere im Landkanton Politiker von links bis rechts einen Messe-Exit, oder «Mexit». Bisher nimmt die Baselbieter-Regierung aber noch keine Stellung zu den Forderungen. Mit 7,8 Prozent ist der Kanton Baselland dabei der drittgrösste Aktionär.

Grösster Einzelaktionärin ist Basel-Stadt mit einem Anteil von 33,5 Prozent und auch hier wird laut über die Zukunft der Messe diskutiert.

Zürcher wollen Messe weiterhin stützen

Während die beiden Basel heftig debattieren, ist ein «Mexit» im Kanton und Stadt Zürich anscheinend kein Thema, berichtet die «bz Basel». Im Februar 2018 erst beschloss die Zürcher Regierung, dass ein Verkauf der Aktien nicht in Frage komme. «Dieser erst kürzlich gefasste Beschluss des Regierungsrates gilt nach wie vor», sagt Felix Bührer, Sprecher der Zürcher Finanzdirektion, gegenüber der Zeitung.

Auch ein allfälliger Ausstieg des Baselbiets würde an dieser Situation nichts ändern. Die Mitbeteiligung des Kanton Zürich sei «nicht von der Mitbeteiligung anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften abhängig», so Bührer weiter. Der Kanton Zürich hält dabei vier Prozent, die Stadt 3,75 Prozent der Aktien.

Und auch bei der Stadt ertönt ein ähnlicher Tenor: «Um das attraktive Angebot am Standort Zürich und damit die investierten Werte zu sichern, beteiligt sich die Stadt Zürich weiterhin an der MCH Group», sagt Patrick Pons, Leiter Kommunikation im Finanzdepartement der Stadt Zürich.

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