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Der Telebasel News-Beitrag vom 9. August 2018.

Basel

Kampf um Baselbieter Regierung

Die Baselbieter SVP und SP wollen den Sitz von Sabine Pegoraro in der Baselbieter Regierung. Jetzt ist klar, mit welchen Kandidaten die Parteien antreten.

Es sind die beiden wählerstärksten Parteien im Baselbiet. Die SP auf der einen Seite hat 22 Prozent des Volkes hinter sich. Die SVP auf der anderen Seite 26 Prozent. Beide haben sie ihre Königskandidaturen für den Sitz in der Regierung nominiert. Thomas de Courten soll neben Thomas Weber einen zweiten Sitz holen und die Macht der Volkspartei ausbauen. Bis vor ein paar Tagen war auch Dominik Straumann im Rennen. Er hat seine Kandidatur aber zurückgezogen.

«Ich habe mich im Frühling beworben, weil ich überzeugt bin, dass ich Regierungsrat werden möchte und das auch weiterhin will. Ich habe dann aber im Juni die Leitung des Wahlkampfteams für die Landrats- und Regierungsratswahlen seitens der SVP übernommen», so Straumann. Er wusste, beides geht nicht – und räumte das Regierungsratsfeld für Kollege Thomas de Courten.

SP ist angriffig

Seine Kontrahentin wird SP-Frau Kathrin Schweizer. Mit 106 von 113 Stimmen hat sie das Vertrauen von ihrer Partei bekommen gegen die SVP in die Schlacht zu ziehen. Thomas de Courten ist schlagbar, ist man sich in den Reihen der Linken sicher.

«Thomas de Courten ist ein Hardliner auf Seiten der SVP», sagt Jan Kirchmayr, Mitglied der Geschäftsleitung der SP Baselland. «Mit Kathrin Schweizer hat die SP eine starke Kandidatin, die sich für ein soziales Baselbiet einsetzt. Die Baselbieter Bürger werden sie am Schluss auch wählen.»

Am 31. März 2019 wird sich zeigen, welche Partei die feinere Taktik an den Tag gelegt hat. Dann sind nämlich Baselbieter Regierungswahlen.

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