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Der Telebasel News-Beitrag vom 9. August 2018.

Basel

Der Basler Popszene fehlen die Frauen

Laut einer Studie des Rockfördervereins (RFV) sind Frauen in der Basler Popszene eine Seltenheit. Nur 10 Prozent der Personen, die Musik machen, sind weiblich.

Die wenigen Frauen, die Musik machen, sind aber sehr aktiv. In 23,5 Prozent der Bands spielt eine oder mehrere Frauen. Und erfolgreich sind sie ebenfalls. Bands mit einer Frau oder mehreren Frauen sind durchschnittlich erfolgreicher, was den Erhalt von Fördergeldern anbelangt, als Bands ohne Frauen, heisst es in der Studie.

Es ist das erste Mal, dass untersucht wurde, wie hoch der Frauenanteil in Bands ist und wie erfolgreich und professionell sich Musikerinnen in der Popmusikszene etablieren können. Die Erhebung wurde in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Gleichstellung des Präsidialdepartements erstellt.

(Bild: Screenshot/RVF)

Der Frauenanteil der über die letzten zehn Jahren geförderten Bands ist etwa gleichbleibend, schreibt der RFV.

Frauenbands stärker fördern

Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, formuliert der Verein diverse Handlungsempfehlungen. So sollen beispielsweise Bands, in denen der Frauenanteil 30 Prozent oder höher ist, speziell gefördert werden. «Denn je mehr  Frauen in aktiven Rollen auf der Bühne zu sehen sind, desto mehr Vorbilder für Mädchen werden geschaffen und umso selbstverständlicher wird es, dass Frauen auf der Bühne stehen», so der RFV.

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