(Bild: Kanton Basel-Stadt/Juri Weiss)

Baselland

Baden und betreten der Birs verboten

Die Fischereibehörde des Kantons Basel-Landschaft erlässt für Mensch und Tier ein Bade- und Betretungsverbot für die Birs.

Bei der Fischfauna in Flüssen und Bächen herrscht im Moment Hitzestress. Grund dafür ist der Tiefe Wasserstand in Verbindung mit den hohen Wassertemperaturen.

«Die Fische suchen darum kühlere und sauerstoffhaltigere Gewässerbereiche. Aus diesem Grund sind in den letzten Tagen Hunderte von Nasen, einer in der Schweiz vom Aussterben bedrohten Fischart, aus dem warmen Rhein in die kühlere Birs bis zur
Redingbrücke aufgestiegen.

Das gilt auch für die Kühle liebende Äsche, die bei Wassertemperaturen über 25 Grad Celsius vom Hitzetod bedroht ist», heisst es in einer Medienmitteilung des Kantonalen Krisenstabs Basel-Landschaft und dem Amt für Wald beider Basel.

«Verzicht auf das Baden in der Birs»

Um das Überleben gefährdeter Fische zu ermöglichen, beschliesst die Fischereibehörde des Kantons Basel-Landschaft daher – in Abstimmung mit den zuständigen Stellen in Basel-Stadt und mit der Einwohnergemeinde Birsfelden –, ein sofortiges Bade- und Betretungsverbot der Birs an den signalisierten Stellen zwischen der Zürcherstrasse /Hauptstrassenbrücke und der Redingbrücke. Das Betretungsverbot gilt für Menschen und Haustiere bis auf Widerruf.

Das Baden im Rhein ist bisher noch immer erlaubt.

Feuerverbot im und am Wald

Neben dem Badeverbot in der Birs gilt auch noch das Feuerverbot in den Wäldern, aufgrund der immer noch aktuellen Trockenheit und der hohen Temperaturen.

Die Waldbrandgefahrenstufe im Kanton Basel-Landschaft steht auf Stufe 5. Deshalb muss ein Feuer einen Mindestabstand zum Wald von 200 Metern haben.

Es gelten bis auf Widerruf folgende Regelungen:
1. Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern (Mindestabstand 200 Meter) Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen, sowie für Grills aller Art. Es ist verboten, Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

2. Die Bevölkerung ist zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Freien (auch im Siedlungsgebiet) aufgerufen. Allfällige kommunale Feuerverbote sind strikte einzuhalten.

3. Das Wasserentnahmeverbot für den Privatgebrauch (Allgemeingebrauch) aus Fliessgewässern mit Eimern, Giesskannen etc. bleibt bestehen.

4. Im Bereich der Trinkwasserversorgungen können die zuständigen Gemeinden – wo
notwendig – die Bevölkerung zu Wassersparmassnahmen und Einschränkungen im
Verbrauch aufrufen.

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