Der Novartis Campus von der Dreirosenbrucke aus gesehen. (Bild: Keystone)

Basel

Novartis-Migränemedikament Aimovig wird in der Schweiz zugelassen

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat das Medikament Aimovig zur Migräneprävention von Novartis zugelassen, sofern diese indiziert ist.

Patienten hatten in klinischen Studien weniger häufig Migräne dank dem Medikament. Aimovig hat die Anzahl der Migränetage sowohl bei episodischer als auch bei chronischer Migräne reduziert, wie Novartis am Montag, 16. Juli 2018, mitteilte. Dies auch bei Patienten mit vorherigem Behandlungsversagen oder beim Übergebrauch akuter Therapien.

Das Medikament Aimovig (erenumab), das Novartis gemeinsam mit dem Biotechunternehmen Amgen entwickelt hat, ist in den USA im Mai 2018 zugelassen worden. In der EU hat ein Ausschuss der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA Ende Mai das Medikament zur Zulassung empfohlen. Eine endgültige Entscheidung der EMA wird in den kommenden Monaten erwartet. Analysten sehen für das Mittel Blockbusterpotenzial – Novartis könnte damit also über eine Milliarde umsetzen.

Laut Novartis leiden in der Schweiz schätzungsweise rund 11 Prozent der Bevölkerung an Migräne. Einer von drei Migräneanfällen verursache einen Arbeitsausfall.

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