Der Wohnbau direkt beim Rhein (Bild: Google Maps)

Basel

Die Überbauung beim Rheinpark soll weg

Die Basler Architekten Emanuel Christ und Christoph Gantenbein sehen den bestehenden Wohnraum als Platzverschwendung.

Zurzeit steht auf dem Gelände beim Rheinpark ein Siedlungsbau aus den frühen 80er-Jahren. Dieser wird von der Wohnbaugenosseschaft Nordwest (WGN) unterhalten. Wie die «bz Basel» berichtet, wird nun über einen Abbruch des Wohnkomplexes «Rhypark» diskutiert. Dies, weil laut den beiden Architekten Christ und Gantenbein, der Boden in Basel zu knapp sei, um ihn an dieser bevorzugten Lage, für locker gebauten Wohnraum zu verschwenden. Das sagten sie der NZZ. Laut einer Befragung des Forum «Architektur Basel», wären rund 40 Prozent der Befragten für einen Abbruch, auch weil sie das jetzige Gebäude nicht schön finden, schreibt die «bz Basel».

Nicht einfach eine Immobilie

Gegen diese Pläne wehrt sich die WGN. Für Geschäftsführer René Thoma steht ein Abriss nicht zur Diskussion. Denn für die WGN und ihre Bewohner ist der Komplex nicht einfach eine Immobilie. Die Geschichte der WGN habe mit diesem Bau begonnen und die Bewohner würden den Wohnraum mit Aussicht auf den Rhein und bezahlbaren Mietpreisen sehr schätzen. Gerade im Zusammenhang mit der letzten Volksabstimmung zum Wohnraum in Basel, versteht René Thoma die Überlegungen des Architekturbüros Christ & Gantenbein nicht.

Viel mehr Potenzial

Die Architekten Christ und Gantenbein schreiben dazu in einem Artikel, dass das Areal um den Rheinpark viel mehr Potenzial hätte als man bisher ausschöpft. Das Quartier sei zu wenig genutzt und nicht zugänglich genug für die Stadtbevölkerung. Die WNG ist dabei nicht grundsätzlich abgeneigt über die Nutzung und Neugestaltung des Geländes zu diskutieren. Aber anstatt gleich alles abzureissen, wolle man vielmehr zuerst Möglichkeiten der Verdichtung prüfen.

Mehr dazu am 13. Juli 2018 um 18:30 Uhr und ab 19:00 Uhr stündlich in den Telebasel News.

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