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Der Telebasel Sport Beitrag vom 12. Juli 2018.

Basel

«Ich werde mich für Rotblau zerreissen»

Silvan Widmer wechselt definitiv von Udinese Calcio zum FC Basel. Er unterschrieb bei Rotblau einen Vierjahresvertrag und bekommt die Trikotnummer 5.

Weil er nicht zum Schweizer Aufgebot gehört hatte, konnte Widmer seine Zukunft während der WM in Russland regeln. Nach fünf Saisons in Italiens Serie A kehrt der 25-jährige Aargauer in die Schweiz zurück – allerdings zu einem bedeutend wichtigeren Verein als es sein ehemaliger Klub Aarau in der Challenge League war.

Bei Udinese, bei dem er noch einen Vertrag bis 2020 gehabt hätte, gehörte Widmer seit der Winterpause 2014 zum Stammpersonal. In über 130 Einsätzen in der Serie A kam er auf fünf Tore und viele gute Kritiken. Wieso der Wechsel zu Rotblau? «Ich habe eine neue Herausforderung gesucht», so der 25-Jährige gegenüber Telebasel. Als dann die ersten Kontakte mit dem FCB entstanden sind, war für ihn klar: «Das ist der richtige Schritt».

Silvan Widmer im Interview:

(Video: Telebasel)

Es gab Alternativen

Weil sich Widmer bei Udinese einen Namen gemacht hat, hätte der Verteidiger auch durchaus andere Alternativen gehabt. «Ja, ich hätte andere Alternativen gehabt», meint er. «Aber ich wollte etwas neues ausprobieren. Der FCB ist für mich der grösste Verein in der Schweiz». Er sei glücklich, dass dieser Wechsel jetzt wirklich geklappt hat.

Für Widmer sind bei Roblau nicht alle Gesichter neu. «Ich kenne schon einige Spieler aus früheren Zeiten und sie haben mich super aufgenommen», erzählt der 25-Jährige. «Ich habe schnell gemerkt, der Teamgeist ist gut». Sein Vorgänger, Fan-Liebling Michael Lang, macht Widmer keine Angst. «Ich muss hier nicht jemanden ersetzen, denn ich bin ein anderer Spieler. Ich komme zum FCB, um mein Bestes zu geben». Dann fügt er noch hinzu: «Ich werde alles für dieses Trikot tun. Ich werde mich für Rotblau zerreissen».

Rund sechs Millionen für den Verteidiger

Widmers Verpflichtung etwas mehr als eine Woche vor dem Meisterschaftsstart gegen St. Gallen soll dem FC Basel eine Klub-Rekordsumme wert gewesen sein. Dem Vernehmen nach überwies der FCB für den neunfachen Internationalen eine Ablöse von rund sechs Millionen Euro ins Friaul.

Sportchef Marco Streller zeigte sich stolz, «einen Rechtsverteidiger von dieser Qualität» holen zu können. «Er hat in den letzten fünf Jahren in der Serie A enorm viel Erfahrung gesammelt, kennt den Schweizer Fussball von seiner Zeit bei Aarau und bringt alles mit, was wir uns von einem Spieler auf dieser Position erhoffen.»

Weitere Optionen als Rechtsverteidiger wären der derzeit angeschlagene Taulant Xhaka, dessen Stammposition allerdings eher im zentralen defensiven Mittelfeld zu finden ist, und der letzte Saison primär auf der linken Abwehrseite eingesetzte Youngster Raoul Petretta.

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