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Basel

Die Gefahren in den Strandferien

Einige Meerestiere sollte man besser nicht anfassen. Denn diese können Schmerzen verursachen. Der Zoo Basel klärt auf.

Im Gifttieraquarium des Zoo Basel befinden sich Tiere, denen man auch beim Tauchen und Schnorcheln begegnen könnte. Die wenigsten Meerestiere sind jedoch für den Menschen gefährlich oder giftig, erklärt Thomas Jermann, Kurator des Vivariums.

Quallen, Seeigel und Co.

Ein berühmter Fisch ist der Steinfisch. Dieser ist zwar nicht tödlich, aber mit seinen drei Stacheln kann er in den Fuss stechen und ein Gift abgeben. Für Menschen ist das sehr schmerzhaft und kann schwere Verletzungen geben. Ein Tipp vom Experten: Badesandalen tragen und nicht herumlaufen im Meer, sondern schwimmen.

Durchsichtige Quallen sind perfekt getarnt und können stark brennen, wenn man sie berührt. Mit diesem Nesselgift in den Tentakeln jagt die Qualle ihr Futter. Die meisten Quallen sind allerdings kaum spürbar für den Menschen, denn das Gift kann unsere Haut nicht durchdringen. Es gibt aber auch gefährliche, beispielsweise in Australien. Die Würfelqualle kann gar tödlich sein, sagt Jermann.

Während der Sommerferien erhält der Zoo viele Anfragen, wann und wieso es viele Quallen gibt. Diese Tiere haben nichts mit der Wasserqualität zu tun. Quallen lassen sich mit der Strömung treiben und deshalb kann es zu Häufungen kommen. Vor allem Jahreszeitenwechsel lösen solche Ansammlungen aus.

Häufig gibt es Unfälle mit Seeigeln. Im Mittelmeer gibt es viele von diesen Meeresbewohnern. Sie besitzen Stacheln und kleine feine Zangen, je nachdem können diese giftig sein. Sie sind jedoch harmlos. Seeigel kommen dort vor, wo es Felsen hat. Auch hier kann man zum Schutz Sandalen anziehen.

Kaum Unfälle mit Haien

Mit Gefahren im Meer verbinden viele den Hai. Jährlich gibt es jedoch nur etwa zehn bis 15 Unfälle mit Haien. Statistisch gesehen ist dies gleich null, erklärt Jermann. Menschen hingegen töten 100 Millionen dieser Fische im Jahr.

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