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Die Highlights des Spieles zwischen dem FC Basel und dem Wolverhampton Wanderers FC am Uhrencup. (Video: Telebasel)

Schweiz

«Der Freundschaftsspiel-Modus muss langsam aus dem Kopf»

Der FCB unterliegt am Uhrencup dem Premier League-Aufsteiger Wolverhampton Wanderers FC mit 1:2, zeigt dabei aber keine schlechte Leistung.

Es war definitiv nicht das Spiel der Spiele. Der erste Auftritt des FCB am diesjährigen Uhrencup gab aber doch Aufschluss über einige Fragezeichen. Zum Beispiel jenes Fragezeichen, welches der Abgang von Michael Lang auf der rechten Aussenverteidigerposition hinterlassen hatte. Dort lief in der ersten Halbzeit Raoul Petretta auf.

Der variable 21-jährige Italiener ist für Trainer Raphael Wicky momentan die beste Lösung. «Ich hoffe aber, dass da noch was auf dem Transfermarkt geht» meint er nach dem Spiel mit einem Schmunzeln. Die Transfergerüchte um Silvan Widmer, welche laut verschiedener Medienberichte bereits fix sind, hat der FCB noch nicht bestätigt.

Meisterschaftsmodus: An

Auch wenn der FCB «erst» in knapp zwei Wochen in die neue Super League-Saison startet, ist die Einstellung bei den Baslern nicht mehr dieselbe, wie noch am Anfang der Vorbereitung. Das erzählt auch Zdravko Kuzmanovic im Interview mit Telebasel:

(Video: Telebasel) 

Kuzmanovic trug übrigens bei seiner Einwechslung nach der Pause die Captain-Binde. «Das war, weil ich mit Abstand der Älteste auf dem Platz war», erklärt der 30-Jährige nach dem Spiel. Trotzdem bedeutet es ihm natürlich schon etwas, die Binde im rotblauen Trikot zu tragen. Damit setzt er auch ein Zeichen. «Ja, ich will beim FCB bleiben.»

Raphael Wicky ist zufrieden

Etwas zufriedener zeigte sich Raphael Wicky nach dem Test. Er war mit der Leistung seiner Mannschaft grundsätzlich zufrieden, ihn stört vor allem das Resultat.

(Video: Telebasel) 

Wolverhampton Wanderers spielte übrigens in der zweiten Hälfte mit einer komplett ausgewechselten Mannschaft. Es war dann auch in der zweiten Halbzeit die Mannschaft, die am nächsten zu «the team» herankommt, dass dann auch in der Premier League auflaufen wird. Das erklärt auch, weshalb die Basler vor allem offensiv in der zweiten Hälfte kaum in Erscheinung traten. Man muss dabei aber auch beachten, dass sich der Altersdurchschnitt von der ersten zur zweiten Halbzeit drastisch verjüngte.

Der nächste Auftritt am Uhrencup hat der FC Basel am Freitagabend um 20 Uhr ebenfalls in Biel gegen Feyernoord Rotterdam. Davor spielt die Mannschaft noch um 11 Uhr auf dem Nachwuchscampus des FCB in Basel gegen den FC Aarau aus der Challenge League.

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