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Der Telebasel Glam Beitrag vom 29. Juni 2018.

Basel

«Wir wollen ein Zeichen setzen»

Das musikalische Duo Dust of Soul reist zwischen dem Oman und der Schweiz in und her. Momentan sind sie Saskja und Michael in Basel und Glam hat sie getroffen.

50 Grad herrschen zur Zeit im Oman. Die perfekte Gelegenheit dem kühleren Basel einen Besuch abzustatten. Das dachten sich auch Saskia Stäuble und Michael Odermatt, besser bekannt als Dust of Soul. Mit im Gepäck haben die beiden Ideen für ein Musikvideo zur neuen Single, die im Herbst erscheint. Glam hat das musikalische Duo auf dem Pyramidenplatz neben der Elisabethenkirche getroffen.

«Ich musste hier vor diesen Pyramiden als Kind immer auf meine Mutter warten», erinnert sich Saskia. «Für mich haben solche Plätze eine besondere Bedeutung». Sie sich deshalb von Michael das OK geholt, auch in Basel Filmaufnahmen zu machen.

«Künstler haben viele Ideen»

Das gesamte Projekt basiert auf Eigenregie. Engagiert haben die beiden Künstler nur Tänzer. Ein anspruchsvoller Mix aus verschiedenen Aufgaben, was aber Spass mache. «Der Grund sind die vielen Ideen», erklärt Michael. «Wenn man eine Idee hat, kann man ja nicht immer gleich ein Filmteam organisieren. Darum versuchen wird, das Ganze selber umzusetzen».

Michael sei ausserdem ein Technik-Freak, meint Saskia. Er liebe es selber zu filmen und sei auch gerne sein eigener Boss. «Immerhin hört er auch ein bisschen auf mich», sagt die Sängerin lachend.

Noch ein Stück weiter nach Osten

Dust of Soul ist erfolgreich. Nach ihrer Zeit im Oman geht es jetzt noch ein Stück weiter nach Osten, nämlich nach Indien. Das Musikvideo soll dann in Zusammenarbeit mit einer indischen Tanzschule zu Stande kommen. Die Premiere findet dann direkt in der Botschaft statt. Der Inhalt ist für die beiden Künstler Ehrensache.

«Wir wollen ein Zeichen setzen», so Saskia. Kraft geben sollen Song und Video jenen Kindern, die von Lehrern oder Mitschülern nicht so gut behandelt werden. «Das ist ein spezielles Thema in Indien, weil dort die Kinder nicht so gut behandelt werden». Und Michael fügt an: «Vor allem auch, dass wir im Westen zusammenstehen und denen vermitteln, dass sie nicht alleine sind. Wir ziehen alle am gleichen Strang».

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