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Der Telebasel Talk vom 28. Juni 2018.

Basel

«Zap in!»: Jugend Circus Basilisk auf neuer Tour

Der wohl charmanteste Zirkus der Region startet am 1. Juli seine neue Tour auf der Basler Rosentalanlage. Im Talk: Die beiden Jungtalente Aurelia und Moritz.

Fraglich, ob Aurelia Huck (16) und Moritz Leo Pieger (10) jetzt noch im Mathe-Unterricht oder im Franzi den Kopf dabei haben. Denn sie sind im Proben-Endspurt: In ihrer Freizeit üben die Schülerin und der Schüler seit einem Jahr tüchtig für das neue Programm «Zap in!». Ihr grosser Tag ist der 1. Juli, die öffentliche Premiere des Jugend Circus Basilisk, wenn sie in die Manege, ins Scheinwerferlicht treten, bestaunt von «Gspänli», Onkeln und Grossmüttern.

Ein sicherlich wohlwollendes Publikum, das auch dem simplen Handstand dankbar Applaus spendet. Aber die lange eingeübten Kunststücke in Partnerakrobatik, auf dem Schleuderbrett (Aurelia) oder auf dem Einrad (Moritz) müssen trotzdem sitzen.

Die Magie des Jugend Circus Basilisk

Daraus, aus dem herzlichen Bemühen der Kinder und Teenager und der liebevoll-charmanten Aufmachung, besteht die Magie. Die teilweise wirklich erstaunlichen Leistungen sind das prickelnde Plus. Und auch die Frage: Wer von all diesen Mädchen und Buben schwingt dereinst unter einer grösseren Kuppel obenaus?

Denn in der Manege des Jugend Circus Basilisk begannen schon grosse Karrieren: Das «Supertalent» Jason Brügger, der letztes Jahr die grosse Attraktion im Zirkus Knie war, die Basler Stuntfrau Petra Sprecher, die in Hollywood Kinostars doubelt, oder Dani Levy, der als Regisseur grosse Kinofilme realisierte und mehrere «Tatort»-Folgen inszenierte, schwitzten einst unter der 500-Personen-Kuppel des Basler Jugendzirkus.

«Im Mittelpunkt stehen die Kinder»

Gibt es denn so etwas heute noch, fragt man sich unwillkürlich, wenn man die Geschichte des Jugend Circus liest: Bereits den 50. Geburtstag feiert der Jugend Circus nächstes Jahr. Unausgesetzt hat die private Initiative aus Enthusiasten Jahr für Jahr ein Programm realisiert: Mit der Hilfe von Eltern, mit den Spenden von Gönnern, mit dem Enthusiasmus der Kinder – ohne bedeutungshuberisches Subventions-Gequengel, ohne Star-Allüren, ohne mediales Event-Geballere. Gesetzt wird auf professionelles Training, saubere artistische Arbeit: «Im Mittelpunkt stehen die Kinder und Jugendlichen, die Leidenschaft für den Zirkus, das Teamwork», steht im Webauftritt.

Apropos Kosten: Da fällt einiges an. «Jedes Jahr müssen Geldmittel für Kostüme, Requisiten, Traineraufwandsentschädigungen, Unterhalt und Reparaturen am Material, Werbung, die Kolonieleitung, Essen, Versicherungen, usw. aufgebracht werden. Damit der Jugend Circus möglichst unabhängig ist, wird die Finanzierung zur Hauptsache über die Mitgliederbeiträge des Vereins, die Unkostenbeiträge der Eltern, die Einnahmen aus der Tournee und von Sonderauftritten, aus den Gönnerbeiträgen und der Vermietung des Zeltes sichergestellt.» Wer also zu viel Geld hat: Bei dem sympathisch unprätentiösen Jugend Circus wäre es sicher sinnvoll untergebracht. 

Für Aurelia ist «Zap in!» bereits das siebte Programm, für Moritz erst das Zweite. Warum sie mitmachen und was sie erleben, das erzählen sie im Telebasel Talk am 28. Juni 2018 um 18:40 Uhr und ab 19:15 Uhr stündlich. 

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