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Der Telebasel News Beitrag vom 14. Juni 2018.

Basel

Lotti Weber muss das Torstübli räumen

Ab März 2019 darf Lotti Weber nicht mehr im Torstübli wirten. Nach 20 Jahren verlängern die Vermieter den Vertrag mit ihr nicht mehr.

Lotti Weber ist sichtlich aufgebracht. Mit ihr verliert das Torstübli wohl eine der bekanntesten Originale der Kleinbasler Beizenszene. Nach fast zwei Jahrzehnten soll nämlich für sie Schluss sein mit Wirten an der Riehentorstrasse.

An einer Vorstandssitzung mit der Genossenschaft Riehentor erwartete die Wirtin eigentlich eine Mietzinsreduktion, wie sie gegenüber Telebasel sagt. Stattdessen bekam sie eine ganz andere Nachricht: «Man hat mir mitgeteilt, dass man mich eigentlich nicht mehr will, dass ich zu alt, zu laut, zu launisch sei und die falschen Stammgäste hätte», sagt Lotti Weber verärgert.

Lotti Weber muss das Torstübli verlassen. (Bild: Telebasel)

Lotti sucht neue Beiz

Am 31. März 2019 werde sie das Handtuch werfen müssen. Die Vermieter wollten ab dann den Vertrag mit ihr nicht mehr verlängern. Die genauen Hintergründe dieser Kündigung sind noch nicht bekannt. Die Genossenschaft Riehentor war für eine Stellungnahme noch nicht erreichbar.

Anfechten möchte Lotti Weber den Entscheid aber nicht: «Mit solchen Menschen kann ich nicht länger zusammenarbeiten – ich bin so enttäuscht nach allem, was ich mit Herzblut hier investiert habe». Das Wirten wolle sie dennoch nicht hinter sich lassen und eventuell eine andere Beiz suchen.

3 Kommentare

  1. Lotti hat das wirklich nicht verdient und sie ist eine ganz ehrliche Person so menschen sind in der heutigen Zeit rar. Und Sie hat auch das Herz am rechten Platz.Hoffentlich findet Lotti wieder eine Beiz..viel GlückReport

  2. Was heisst hier Frechheit? Die Genossenschaft Riehentor hat genau dieselben Rechte wie Lotti Weber auch; beide können den Vertrag verlängern oder aber auslaufen lassen. Lotti Webers Gebaren als Wirtin war schon immer sehr umstritten.Report

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