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International

Zwei Tote bei Unwettern in Deutschland und Österreich

Bei Unwettern über Deutschland und Österreich sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

In Garmisch-Partenkirchen in Bayern starb ein Mann, als er vom Fluss Partnach mitgerissen wurde. Der 52-Jährige war nach Angaben der Polizei mit dem Auto auf einer überfluteten Strasse unterwegs. Als er nicht mehr weiterfahren konnte, verliess er seinen Wagen und wurde von den Wassermassen mitgerissen.

Im Stadtpark von Graz im Südosten Österreichs kam ein 26-Jähriger ums Leben. Er wurde von einem Baum erschlagen. Laut Vorhersage drohen erst am Sonntag wieder Gewitter.

Strassen gesperrt

Von den neuerlichen Unwettern waren besonders Niederbayern und Südbayern betroffen. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, wurden mehrere Strassen überschwemmt und vorübergehend gesperrt. Autos wurden weggespült, Keller geflutet und Bäume umgestürzt.

Auf Deutschlands höchstem Berg fiel in der Nacht auf Mittwoch nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ein Zentimeter Neuschnee. Für Mitte Juni sei das winterliche Wetter auf der Zugspitze und anderen hohen Alpengipfeln nicht ungewöhnlich.

Lourdes-Grotte geschlossen

Wegen Hochwassers wurde derweil im südwestfranzösischen Lourdes die Wallfahrtsstätte in einigen Bereichen geschlossen. Die berühmte Grotte, Becken sowie die «Kapellen des Lichts» seien nicht zugänglich, teilte die Wallfahrtsstätte am Mittwoch mit.

Der Pegelstand des nahe gelegenen Flusses Gave de Pau betrage inzwischen 2,50 Meter. Es werden demnach Massnahmen getroffen, um die Grotte und die dort sprudelnde Quelle zu schützen. Die Basiliken des katholischen Wallfahrtsortes seien weiter geöffnet, und es wurde laut Mitteilung bisher keine Pilgerreise abgesagt.

Die Jungfrau Maria soll im Jahr 1858 einem Mädchen in der Grotte erschienen sein – die Kirche erkennt die Marienerscheinung offiziell an.

Auch in anderen Orten des französischen Südwestens kam es laut Medien zu Überschwemmungen. Der Ort Salies-de-Béarn wurde zu zwei Dritteln überflutet.

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