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Der Telebasel News Beitrag vom 22. Mai 2018.

Basel

Neues Video: «Verrecke, du Dreckssau!»

Vergangenen Samstag kam es nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern zu heftigen Ausschreitungen nahe des St. Jakob-Stadions.

Um etwa 23:00 Uhr nach dem Fussballspiel zwischen dem FCB und dem FC Luzern am Samstag, 19. Mai 2018, eskalierte die Situation nahe des Joggeli zwischen zwei oder mehreren Gruppen von «Fussballfans». Es soll sich dabei um einen Angriff von Zürcher Hooligans auf Basler Ultras gehandelt haben, wie «20 minuten» schreibt.

Begonnen hat alles, als etwa 30 Personen in weissen Schutzanzügen einen Brückenpfeiler der Autobahnbrücke bemalten. In der Folge seien rund 60 weitere Personen dazu gekommen, schrieb die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung vom Sonntag. Kurz darauf habe es mehrere Schlägereien und Sachbeschädigungen mit rund 90 beteiligten Personen gegeben, Einzelne Beteiligte wurden zu Boden geschlagen und mit Fusstritten traktiert, und das mit einer enormen Brutalität; Telebasel berichtete.

(Video: Telebasel-Leservideo)

«Komm, verrecke doch, du Dreckssau!»

Am Montag, 22. Mai, tauchte ein neues Video zu den wüsten Ausschreitungen auf. Darauf zu sehen sind offensichtlich die beiden Gruppierungen, die einen in weissen Schutzanzügen und die anderen meist in Schwarz gekleidet.

«Wer bist du? Bist du Zürcher?», wird ein Beteiligter angesprochen, welcher zuvor zu Boden geprügelt wurde und nun ohne Oberteil mit nacktem Oberkörper weglauft. «Lasst mich in Ruhe», wehrt dieser, möglicherweise ein Zürcher, mit hochgereckten Händen ab.

Doch in Ruhe gelassen werden sie nicht, auch die Frauenstimme, die mehrmals «Stop it!» aus dem Fenster schreit, scheint nichts zu nützen. «Komm, verrecke doch! Wenn du das nächste mal hier hin kommst, verreckst du, du Dreckssau», wird den Gegnern gedroht. «Hörst du? Halte deine Fresse und komm nie mehr hierhin! Nie mehr, du Dreckssau!», brüllt ein Beteiligter.

Und doch scheint es eine Art Ehrenkodex zu geben: Den Verprügelten helfen Einzelne wieder auf die Beine, kümmern sich ansatzweise um sie. Dann wieder fängt sich einer, welcher zuvor eben noch gestützt wurde, einen üblen Tritt in den Rücken ein. «Ist gut jetzt, lasst ihn in Ruhe», wehrt man den Angreifer ab und schickt die Verletzten aus der Gefahrenzone heraus.

Das war passiert:

Der Telebasel News Beitrag vom 20. Mai 2018.

1 Kommentar

  1. Was für ein ausserordentlich hoch stehender Sport! Und was für ein wunderbares Vorbild für unsere Kinder! Im Ernst: Für dieses Pack finanzieren wir aus unseren Steuergeldern landauf, landab Fussballstadien? Wie bescheuert sind wir eigentlich? Wann werden die Profiteurr dieses Geschäfts endlich die von ihnen verursachten Kosten decken?Report

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