(Symbolbild: Keystone)

Basel

Kanton fordert mehr von Primarschülern

Der Kanton Basel-Stadt verschärft die Bedingungen für Übertritte von der Primarschule an die Sekundarschule. Es werden künftig zwei Zeugnisse relevant sein.

Bisher reichte das erste Zeugnis der sechsten Klasse der Primarschule für die Zuteilung. Neu muss die Zuteilung im zweiten Zeugnis des selben Schuljahres bestätigt werden, wie das Erziehungsdepartement Basel-Stadt am Mittwoch, 16. Mai 2018, mitteilte.

In den beiden anspruchsvolleren Leistungszügen der Sekundarschule sowie in allen Mittelschulen müssen künftig die Klassennotendurchschnitte zudem zwischen 4 und 5 liegen.

Mit den Massnahmen will der Kanton Basel-Stadt zwei mit der Schulharmonisierung angestrebten Ziele erreichen – die Stärkung der Berufsbildung sowie die Stabilisierung der Gymnasialquote. Künftig soll der Anteil von Schülerinnen und Schülern, die ans Gymnasium wechseln, zwischen 35 und 40 Prozent liegen. Intensivieren will der Kanton im Weiteren die berufliche Orientierung an der Sekundarschule.

In diesem Sommer schliessen zu ersten Mal Basler Schülerinnen und Schüler die neue dreijährige Sekundarschule ab. Voraussichtlich rund 45 Prozent der Schülerinnen und Schüler werden an ein Gymnasium wechseln – deutlich mehr als in den Vorjahren.

10 Prozent der Schülerinnen und Schüler werden künftig die Fachmaturitätsschule sowie 5 Prozent die Wirtschafts- oder die Informatikmittelschule besuchen. 6 Prozent hätten bereits einen Lehrvertrag unterzeichnet, hiess es.

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