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Beitrag in den Telebasel News vom 29. April 2018.

Schweiz

Globi auf den Spuren von aussergewöhnlichen Einwanderern

Die neusten Abenteuer der Kinderbuch-Figur spielt zum Teil im Kanton Aargau. Globi ist darin auf den Spuren ausländischer Tier- und Pflanzenarten.

Das neuste, am Donnerstag im Naturama in Aarau vorgestellte Sachbuch beginnt damit, dass Globi Bekanntschaft mit der Amerikanischen Zapfenwanze Glossa macht. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise rund um die Welt und treffen Tiere und Pflanzen, die ebenfalls lange Reisen hinter sich haben.

Globi unterhält sich mit den Tieren und Pflanzen. Dabei erfahren die jungen Leserinnen und Leser, wie das Reisen der Tiere und Pflanzen begann, was invasive Tiere und Pflanzen sind, was ein Ökosystem ist und was geschehen kann, wenn es durcheinander gerät. Die Globi-Leserschaft bekommt auch Tipps, um die Verbreitung invasiver Arten zu verhindern.

Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern

Das neuste Globi-Buch entstand in Zusammenarbeit mit mehreren Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern. Autor Atlant Bieri ist für seine Recherchen herum gereist. Dabei stiess er im Rhein bei Basel auf Fische aus dem Schwarzen Meer oder in Deutschland auf südamerikanische Meerschweinchen-Arten.

Die meisten Tier- und Pflanzenarten, die von anderen Ländern als blinde Passagiere mittels Flugzeug, Schiff oder Lastwegen einreisen, machten keine Probleme, sagt Bieri. Nur wenige würden sich invasiv verhalten und heimische Tierarten zurückdrängen.

Zu diesen gehört laut Bieri die Goldrute aus Nordamerika und der Asiatische Maienkäfer. Gleichzeitig gibt es Schweizer Tier- und Pflanzenarten, die sich in ihrer neuen Heimat invasiv verhalten wie die Weide und der Fuchs in Australien oder die Wespe in Neuseeland.

Das neue Buch heisst «Globi und die neuen Arten» und ist ab Freitag im Handel.

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