(Archivbild: Keystone)

Baselland

Kantonsspital Baselland schreibt einen Gewinn

Nach Jahren mit Verlusten schliesst die Jahresrechnung 2017 des Kantonsspitals Baselland mit einem Gewinn ab.

Allerdings wurde auch ein Rückgang bei den stationären Patienten und bei den ambulanten Leistungen verzeichnet.

Im letzten Jahr liessen sich im Kantonsspital Baselland (KSBL) 25’459 Patienten stationär behandeln. Dies sind knapp vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die ambulanten Behandlungen gingen um 4285 auf 141’514 zurück, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht zu entnehmen ist.

Der Nettoumsatz des KSBL belief sich im letzten Jahr auf 448,8 Millionen Franken. Das sind 13 Millionen weniger als im Vorjahr. Der Gewinn betrug 4,8 Millionen Franken. Das für das Spital bedeutende Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA betrug 26,8 Millionen Franken, was einer Marge von sechs Prozent entspricht. Im 2016 lag dieser Wert noch im Minus.

Fusion wird abgeschlossen

Das KSBL beschäftigte an seinen drei Standorten in Liestal, Laufen und auf dem Bruderholz 3475 Mitarbeitende; das sind 20 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Vollstellen ging um 17 auf 2760 zurück.

Mit der neuen Organisationsstruktur sei das KSBL sehr gut aufgestellt, heisst es weiter. Das Unternehmen, das 2012 aus dem Zusammenschluss von drei Spitälern entstanden ist, wolle die Fusion nun abschliessen. Gleichzeitig bereite sich das Unternehmen auf die Schaffung der neuen Spitalgruppe mit dem Universitätsspital Basel vor.

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