Der Eingang des Kollegiengebäudes der Universität Basel. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Basel

Uni Basel mit ausgeglichener Jahresrechnung 2017

Die Universität Basel schliesst mit einem kleinen Überschuss ab: Bei einem Aufwand von 729,4 Millionen resultiert ein Plus von 0,6 Millionen Franken.
Dem Gesamtaufwand stehen Erträge von 730 Millionen Franken gegenüber, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die im Budget 2017 vorgegebenen Einsparungen von 8 Millionen Franken seien in der Rechnung 2017 vollumfänglich realisiert worden.

Die Trägerkantone Basel-Stadt und Baselland bezahlten zusammen 331,3 (2016: 361) Millionen Franken. Dies entspricht gemäss Mitteilung 45,4 Prozent des Gesamtertrags. Der Bund steuerte 93 (103) Millionen bei und die übrigen Kantone, die Studierende nach Basel schicken, 77,6 (74,5) Millionen Franken.

Bei den Drittmitteln seien die Erträge gegenüber dem Vorjahr «deutlich gesteigert» worden, wie es weiter heisst. 157,7 Millionen Franken waren Projektzusprachen von Dritten, einschliesslich des Schweizerischen Nationalfonds. Das sind 9,8 Millionen mehr als im Vorjahr. 70,4 Millionen Franken entfallen auf Gebühren, Dienstleistungen und auf den Vermögenserfolg.

Beim Aufwand kam es gemäss Mitteilung gegenüber dem Vorjahr zu einem Rückgang von 23,5 Millionen Franken. Beim ordentlichen Aufwand habe der Rückgang 0,9 Millionen Franken betragen. Personal- und Sachaufwand seien reduziert worden.

Im Herbstsemester 2017 waren an der Uni Basel 12’873 Studierende eingeschrieben. 17,4 Prozent der Studierenden kamen aus dem Kanton Basel-Stadt, 20,4 Prozent aus Baselland und 15,2 Prozent aus den Nachbarkantonen Aargau und Solothurn. 23,2 Prozent entfielen auf die übrige Schweiz und 23,7 Prozent auf die Studierenden aus dem Ausland. Der Anteil an Studentinnen lag bei 55 Prozent.

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