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(Video: Telebasel)

Basel

«Nicht immer alles gut, wenn man drei Punkte holt»

FCB-Trainer Raphael Wicky sah viele gute Ansätze beim Auftritt seines Teams gegen Lausanne. Trotzdem übt er an der mentalen Einstellung Kritik.

Eine Einstellungsfrage: So betitelt der FCB-Trainer Raphael Wicky den defensiven Auftritt seiner Spieler am Sonntagnachmittag gegen das neue Schlusslicht Lausanne Sport. «Ich hatte das Gefühl, dass die mentale Einstellung in der Defensive, zu sicher war. Das hat mir nicht gefallen», so der Walliser und sprach dieses Gefühl in der Halbzeitpause in der Kabine an.

Glück auf Basler Seite

Genutzt hat es anscheinend nichts. Kurz nach der Pause musste der FCB nämlich den Ausgleich hinnehmen und konnte am Ende nur in extremis, die drei Punkte im Joggeli behalten. «Wir sind genauso aus der Kabine gekommen, wie vor der Pause. Das müssen wir ansprechen. Wenn man das Tor verteidigt, dann nur mit 100 Prozent», so Wicky.

Im Ganzen ist der Walliser natürlich zufrieden, dass der dritte Sieg in Serie Tatsache sei. «Das Glück war im Gegensatz zu anderen Spielen in dieser Saison, heute auf unserer Seite», so der FCB-Übungsleiter. Man habe eine gute Reaktion gezeigt, um das Spiel dann noch zu drehen. «Wir werden heute Nacht gut schlafen. Trotzdem ist nicht immer alles gut, wenn man drei Punkte holt», so Wicky.

Lausanne im Tabellenkeller

Auf der anderen Seite hadert Fabio Celestini, der Trainer von Lausanne, mit dem Schicksal – und dem Fassen der roten Laterne. Seine Mannschaft lieferte eine ausgezeichnete Leistung im St. Jakob-Park ab und kämpfte sich beinahe zu einem Auswärtspunkt. Nun grüsst das Team von Celestini aber vom Tabellenende. «Es wird hart bis zum Ende. Unsere Situation ist nicht kompliziert. Wir brauchen Punkte», so Celestini.

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