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Der Telebasel Sport-Talk vom 13. April 2018 mit Thomas Beugger

Basel

Für Sportvereine geht es ums Überleben

So sehr freiwillige Arbeit in Sportvereinen wichtig ist, so wenig ist sie selbstverständlich. Und die Suche nach Helfern und Funktionären wird nicht einfacher.

Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer ginge in Sportvereinen nichts. Und ohne Vereine könnten wir keine Erfolge bejubeln. Denn die Arbeit, die im Breitensport verrichtet wird, ist die Basis jeder Sternstunde im Spitzensport. So wäre zum Beispiel Roger Federer wohl nie zum besten Tennisspieler aller Zeiten geworden, wenn damals nirgends ein Verein gewesen wäre, der ihm die ersten Schritte ermöglicht hätte. Oder wie sollen die grössten Fussballtalente der Region den Weg zum FC Basel finden, ohne im heimischen Dorfverein überhaupt erst auf den Geschmack zu kommen?

53 Millionen Franken

Allein im Kanton Baselland gibt es mehr als 600 Sportvereine. Um deren Betrieb sicherzustellen, sind rund 10’000 Ämter zu besetzten. 97 Prozent davon werden von freiwillig tätigen Personen ausgeübt. Dazu gehören etwa Trainer und Betreuer, aber auch Kassiers und Präsidenten. Laut einer Studie des Sportamtes Baselland erbringen sie jährlich Leistungen von einem hypothetischen Wert von 53 Millionen Franken. Überflüssig zu erwähnen, dass derartige Summen für die Vereine nicht zu meistern wären. Oder anders ausgedrückt: Die Freiwilligen sind Herz und Seele eines jeden Sportvereines und damit Basis jedes Erfolges.

Will keiner mehr helfen?

So wichtig sie sind, so schwierig sind sie aber auch zu finden. Genau damit haben die Sportvereine zu kämpfen, wie Thomas Beugger, Leiter des Sportamtes Baselland, bestätigt: «Die grössten Herausforderungen der Baselbieter Sportvereine sind das Finden neuer Mitglieder, aber auch von Ehrenamtlichen für Funktionen im Vorstand oder im sporttechnischen Bereich». Eine Entwicklung, die dem Sport langfristig nur schaden kann. Daher muss ihr entgegengewirkt werden. Doch wie? Darüber spricht Thomas Beugger heute im Telebasel Sport-Talk.

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