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Der Telebasel News Beitrag vom 4. April 2018.

Basel

Leben jenseits der Norm

Am Freitag wird die Ausstellung «68-88-18 Freiraum in Basel» an der Webergasse eröffnet. Dabei werden alternative Freiräume in Bild und Ton dokumentiert.

Mit dem Aufkommen der 68er-Bewegung wuchs auch bei den Jungen im Grossraum Basel das Bedürfnis nach Freiräumen. Die Videoausstellung «68–88–18 Freiraum in Basel» zeigt, wie alternative Orte seit den Sechzigern das Leben in Basel und Umgebung prägen.

«Ich habe eine Doktorarbeit zu diesem Thema geschrieben. So ist die Idee entstanden», sagt Historiker Dominique Rudin. Mitgearbeitet haben fünf Personen. Derzeit laufen noch die letzten Vorbereitungen, bevor die Ausstellung am Samstag eröffnet.

Die öffentlichen und teilweise privaten Filme und Videos halten die Entstehung solcher Orte und deren Stimmungen lebendig: Das AJZ, die Alte Stadtgärtnerei, das NT-Areal, Schlotterbeck, Stücki, Bell oder Walzwerk verkörpern die Sehnsucht nach Freiheit und einer selbstbestimmten Zukunft.

Die Ausstellungsmacher werfen einen Blick zurück in die Zeiten von Sturm und Drang im Grossraum Basel, also auf jugendliche Revolten, politische Provokationen, künstlerisches Schaffen und auf die Freiräume der alternativen Szene.

Zur Ausstellung gehört auch ein Buch, dessen Druck mittels Crowdfunding finanziert wurde. Und eine App lässt die Abbildungen im Buch lebendig werden und spielt das dazugehörige Video ab.

(Video: Telebasel)

Telebasel besucht die Ausstellungsmacher beim Aufbau, bei dem auch die App demonstriert wird.

Was, wann, wo:

68–88–18 Freiraum in Basel
Webergasse 34
4058 Basel

Vernissage: 6. April 2018
Ausstellung: 7. April bis 27. Mai 2018

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