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Der Telebasel Sonntags-Talk vom 26. März 2018.

Basel

Waffenregister, eine «halbe» Baselworld und SBB

Im Sonntags-Talk diskutieren SP-Grossrätin Tanja Soland, SVP-Vizepräsident Eduard Rutschmann und der Anwalt Jascha Schneider.

Brauchen wir ein regionales Waffenregister?

«In den letzten Jahren ist die Waffendichte in der Schweiz deutlich angestiegen. Dies gilt auch für die Kantone in der Nordwestschweiz. Trotz sinkender Kriminalitätsrate fühlen sich offenbar viele Menschen verunsichert und reagieren darauf mit dem Kauf von Schusswaffen. Die grosse Zahl von Schusswaffen in privaten Haushalten macht unter anderem die Arbeit für die Polizei gefährlicher», schreibt Grossrat Jürg Stöcklin (Grüne BS) einführend in seinem Anzug.

Ein gleichlautender Vorstoss wird auch im Landkanton eingereicht. Laut Schätzungen sind in der Schweiz zwei Millionen Waffen im Umlauf. Die «BaZ» schreibt: «Im Jahr 2012 gab es gemäss Zahlen des Bundes 222 Schusswaffentote in der Schweiz. Bei 205 von ihnen handelte es sich um Suizidopfer.» Ähnliches Bild 2011: 239 Tote, davon 210 Suizide. Telebasel fragt: Notwendige Massnahme oder populistische Stimmungsmache?

Der Telebasel Report vom 11. Januar 2017. 

«Halbe» Baselworld: Was muss Basel jetzt tun?

Erstmals nehmen nur 650 Aussteller an der Baselworld teil. Das sind halb so viele wie letztes Jahr. In den Jahren 2013 bis 2016 waren noch jeweils 1’500 Aussteller präsent. Basel hängt mit drin: Grösster Aktionär der börsenkotierten MCH ist mit einem Drittel Kapitalanteil der Kanton Basel-Stadt. Wegen des Mitte Februar angekündigten Verlustes von 110 Millionen Franken beantragt der MCH-Verwaltungsrat nun der Generalversammlung vom 4. Mai den Verzicht auf eine Dividende; bisher betrug diese 5 Prozent.

Der Telebasel News Beitrag vom 21. März 2018. 

Erstaunt nimmt die Öffentlichkeit zur Kenntnis, dass die Messeleitung beteuert, sich nach den Bedürfnissen der Aussteller zu richten und eine ganze Reihe derer in den Medien teilweise unverhohlen harte Kritik üben (zu teuer, zu wenig Dienstleistungswillen, viel zu teure Gastronomie und Hotellerie) – und ihre weitere Teilnahme nicht bestätigen möchten oder an den Uhrensalon SIHH nach Genf abwandern. So konnte der SIHH im Januar 2018 einen Anstieg der Aussteller vermelden. Für Unmut und Fragen sorgt auch der Bau der neuen Messehalle, der öffentlich stets mit der Baselworld begründet wurde. Telebasel fragt: Wie muss sich Basel-Stadt auf die veränderte Lage einstellen?

Der Telebasel News Beitrag vom 22. März 2018. 

SBB: Auszeit für den Chef?

Die SBB-Spitze kämpft an verschiedenen Fronten. Beim Gesamtarbeitsvertrag ist keine Einigung in Sicht. Gekämpft wird mit harten Bandagen. SBB Cargo serbelt: Alleine im vergangenen Jahr hat die SBB-Tochter Cargo einen Verlust von 239 Millionen Franken eingefahren. Fast 800 Mitarbeiter verlieren deshalb ihre Stelle. Die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn will rentable SBB-Strecken betreiben: Die anstehende Konzessionsvergabe für die Linien im Fernverkehr ist neben dem Gesamtarbeitsvertrag der grosse Streitpunkt. Die Geschäftsleitung wird umgebaut. Und CEO Andreas Meyer? Gönnt sich eine zweimonatige Auszeit.

Er freue sich, mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen zu dürfen, sagt er. Dieses Goodie gönnt er allen Mitglieder der Konzernleitung nach zehn Amtsjahren. Meyer bezieht pro Jahr rund eine Million Franken.  Die SBB-Aktien befinden sich vollumfänglich im Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Telebasel fragt: Gibt Meyer damit ein gutes Vorbild, im Sinne einer verbesserten Work-Life-Balance, die sich in Zukunft alle Arbeitnehmenden leisten können sollen? Oder zeigt er damit eine Chefetagen-Arroganz, die die Wut im werktätigen Mittelstand vermehrt?

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Zum Herunterladen:
Auszug betreffend Schaffung eines regionalen Waffenregisters